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		<title><![CDATA[Seoul Nights - Korea]]></title>
		<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/</link>
		<description><![CDATA[Seoul Nights - https://seoulnights.heartsawakened.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 06:50:31 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Beauty Industry]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=72</link>
			<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 18:52:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Beauty Industry</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Immer <i>perfekt</i> aussehen. Die oder der Schönste sein. Schönheit spielt in Südkorea eine besondere Rolle und ist somit für viele ein wichtiger Faktor. Einfach mit dem koreanischen Schönheitsideal mitzuhalten ist es jedoch nicht und so ist es, oftmals gerade vor allem für Frauen, wirklich ein harter Wettbewerb. Schönheitsoperationen sind hier deshalb auch extrem beliebt und so gibt es quasi überall <i>plastische Chirurgen</i>, die auch öffentlich mit ihrer Arbeit werben. <br />
<br />
...</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Beauty Industry</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Immer <i>perfekt</i> aussehen. Die oder der Schönste sein. Schönheit spielt in Südkorea eine besondere Rolle und ist somit für viele ein wichtiger Faktor. Einfach mit dem koreanischen Schönheitsideal mitzuhalten ist es jedoch nicht und so ist es, oftmals gerade vor allem für Frauen, wirklich ein harter Wettbewerb. Schönheitsoperationen sind hier deshalb auch extrem beliebt und so gibt es quasi überall <i>plastische Chirurgen</i>, die auch öffentlich mit ihrer Arbeit werben. <br />
<br />
...</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schulsystem]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=71</link>
			<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 18:51:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=71</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Allgemeines</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Wenn man an das koreanische Schulsystem denkt, so denkt man vor allem an einen gewissen Leistungsdruck unter welchem all die Schüler*innen stehen. Heutzutage gehört das Schulsystem des Landes zu einem der Besten der Welt. Die Meinung über dieses erfolgreiche Bildungssystem ist bis heute zwiegespalten. So gibt es sehr wohl Menschen, die genau dieses wettbewerbsorientierte Schulsystem gut finden und somit eben auch das wirtschaftliche Wachstum des Landes betrachten. Dennoch muss man leider auch dazu sagen, dass das Schulsystem von Südkorea ziemlich hart ist. Stundenlanges Lernen, bis man abends dann müde ins Bett fällt, sind hierbei an der Tagesordnung. Man <i>muss</i> immer zu den Besten gehören, um irgendwann gute Karrierechancen haben zu können – etwas, was Kinder oft unter Druck setzt und sie vor Herausforderungen stellt. </div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Grundschule</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Es gibt <i>private</i> und <i>öffentliche Schulen</i>, in denen die Koreaner*innen ihr Wissen unter Beweis stellen müssen. Die <b>Schulpflicht</b> beginnt in Korea, ähnlich wie in Deutschland auch, <i>zwischen dem sechsten und siebten Lebensjahr</i>. Der Unterricht beginnt im Durchschnitt zwischen 8 und 9 Uhr, und endet um 13 Uhr. <br />
Schon in der Grundschule wird den Schülern ein großes Maß an Eigenverantwortung abverlangt. Lehrkräfte, die etwas schreien, findet man an koreanischen Schulen nicht. Stattdessen wird versucht durch das <b>Vorbildsystem</b> den Schülern beizubringen eine angemessene Lautstärke bei zu behalten. <br />
<i>Körperliche Bestrafungen</i> finden sich in der Grundschule (noch) <i>nicht</i>. <br />
Die<b> Unterrichtsfächer</b> bilden in dieser Schulform hauptsächlich Koreanisch, Mathe, Wissenschaften, wie etwa Biologie, sowie Gesellschaftskunde.</div>
<br />
</div></center><br />
<br />
<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Mittelschule</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Mit durchschnittlich <b>12 Jahren</b> beginnt für die koreanischen Kinder die <b>Mittelschule</b> - und damit der Ernst des Lebens. Die Mittelschule umfasst<i> drei Jahre</i>, in welchen sich der Unterricht auf <i>13 Fächer</i> ausweitet. So wird dort neben Mathematik, Koreanisch und Wissenschaften auch Koreanische Geschichte, Englisch und Chinesisch unterrichtet. Zudem gibt es <b>für Jungen </b>Unterricht mit dem <i>Schwerpunkt Beruflicher Kompetenzen</i>, sowie <b>für Mädchen</b> Unterricht in <i>Hauswirtschaften</i>. Eine etwas veraltete Unterrichtsform, die sich jedoch bis heute durchsetzt. <br />
Auch in der Mittelschule startet der Unterricht durchschnittlich um 8 Uhr, und endet um 16 Uhr. Für Schüler ist jedoch auch dann der Schultag noch nicht beendet, und so besucht der Großteil <i>freiwilligen Unterricht</i>, sogenannte "Self Study"-Stunden. Dort bilden sich <b>Lerngruppen</b>, die sich auch privat zu diesem Zweck treffen. </div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Oberschule</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Ab dem <b>15ten Lebensjahr</b> besuchen Schüler schließlich die <b>Oberschule</b>. An welche Oberschule man schließlich aufgenommen wurde, entscheidet der<i> Notendurchschnitt an der Mittelschule</i>. In Südkorea gibt es mehrere Arten von Oberschulen, welche <i>verschiedene Schwerpunkte</i> haben können - wie zum Beispiel Kunst und Wissenschaften oder einen fremdsprachlichen Zweig. Zwischen diesen Oberschulen herrscht zudem ein <b>harter Konkurrenzkampf</b>, und Schüler versuchen den Prozentsatz der Graduierten möglichst hoch zu halten, um sich von den anderen Schulen abzuheben. Hierfür nutzen sie vor allem den Unterricht in sogenannten <b>Hagwon (학원)</b>, die monatlich zwischen 300 und 700 Euro kosten,  welche nicht selten erst um 22 Uhr beendet sind. Der Unterricht in diesen Hagwons dient vor allem dem <i>Vorbereiten auf die Abschlussprüfungen</i>, sowie den Daehak suhak neungnyeok siheom (대학수학능력시험), dem <i>College Scholastic Ability Test</i>. Auch spezielle Aktivitäten werden in Hagwons angeboten, welche für die Bewerbungen an den Universitäten mehr Erfolg versprechen. <br />
Nach dem freiwilligen Unterricht stehen oft noch Hausaufgaben an, und so endet der Schultag ab der Oberschule nicht selten erst zwischen 23 und 0 Uhr. </div>
<br />
<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Universitätseintrittsprüfung</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Ziel des teilweise 16-stündigen Schulalltags ist es, die Universitätseintrittsprüfung, <b>Suneung (수능)</b>, vollständig 대학수학능력시험 Daehak suhak neungnyeok siheom, College Scholastic Ability Test, zu bestehen. Dieser wird <i>einmal jährlich</i> vom Ministerium für Bildung auf nationaler Ebene durchgeführt. Der Test soll der Weiterbildung der Schüler dienen, aber vor allem auch den Universitäten, welche durch die gesammelten Daten sehen können, welche Studenten sich gut für ihre Universität eignen.<br />
<br />
Während dieser Prüfung wird <b>über acht Stunden hinweg</b> in Form eines <i>Multiple-Choice-Verfahrens</i> das<i> Wissen der letzten drei Oberschuljahre</i> abgefragt. Mit diesem Prüfsystem kann man die Bevorzugung und unfaire Behandlung vermeiden. Der Suneung wird landesweit <i>zur gleichen Zeit von allen Schülern</i> geschrieben. An diesem Tag herrscht <b>Ausnahmezustand</b> und viele Büros öffnen erst nach 10 Uhr. Dadurch kann es nicht zu Verkehrsbehinderungen kommen, wodurch die Schüler nicht abgehalten werden, an dieser entscheidenden Prüfung teilzunehmen. Schüler, die Gefahr laufen zu spät zu kommen, werden von der Polizei zur Schule eskortiert. Selbst der Flugverkehr wird während der Hörtestphase ausgesetzt. Eltern stehen vor den Schulen und beten für ihre Kinder. Da der <i>Druck auf den Schülern so groß</i> ist, kommt es nicht selten zu <i>Selbstmorden</i>, weil die Schüler dem sozialen, sowie dem von der Familie ausgehenden Stress nicht standhalten können. Etwa <b>80 Prozent der Absolventen</b> bewerben sich an einer </i>Hochschule</i>, von diesen 80 Prozent wiederum wollen 80 Prozent an privaten Hochschulen studieren. <b>Welche Universität man besucht ist häufig wichtiger bei der Karriere, als welchen Abschluss man erreicht hat.</b><br />
<br />
Außer der regulären Aufnahme durch Suneung gibt es auch noch die <b>frühzeitige Aufnahme (수시 Susi)</b>. Hier gibt es drei Möglichkeiten: Entweder werden das <i>Abschlusszeugnis der Oberschule (학생부 교과)</i> oder die <i>gesamte Schulleistung (학생부 종합)</i> berücksichtigt - oder es wird ein<i> Essay (논술)</i> vom Bewerber erwartet. Aufgrund des Niveauunterschieds von Oberschulen, wird die Abschlussnote durch das Suneung-Ergebnis ergänzt. Das heißt, die Bewerber müssen eine Minimalpunktzahl im Suneung erreichen (최저등급제). Für die, die diese erreichen, wird danach aber nach Abschlussnote geordnet. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, beispielsweise, wenn die Aufnahme von neuen Studenten regional gleich verteilt wird. Bei der Berücksichtigung aller Schulleistungen werden <i>Noten</i>, aber auch <i>außerschulische Aktivitäten</i>, wie soziales Engagement, ein Anschreiben, ein Empfehlungsschreiben und ein Motivationsgespräch mit in die Bewertung einbezogen. Bei der Aufnahme durch ein Essay werden die Essays der Bewerber durch die jeweilige Universität bewertet und daraufhin aufgenommen oder abgelehnt. Das <i>Essay ist nicht standardisiert</i>. Auch hier verlangen die Universitäten häufig eine Mindestpunktzahl im Suneung.</div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Hochschulen / Universitäten</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Mit dem erfolgreichen Bestehen des Suneungs können sich Absolventen der Oberschule an verschiedenen <b>Hochschulen / Universitäten</b> bewerben. Im Gegensatz zu den primären und sekundären Schulleveln gibt es in den Hochschulen / Universitäten <i>keine Schuluniformpflicht</i>. Der <i>Konkurrenzkampf und Druck</i> auf die Studierenden bleibt genauso <i>hoch</i>. Zum Einen gibt es die sogenannten <b>Jeonmundae</b>, welche <i>Fachhochschulen</i> mit einem zweijährigen Studium mit fachspezifischer Ausrichtung sind und zum Anderen die <b>privaten und öffentlichen Universitäten</b>, in denen man nach einem vierjährigen Studium einen Bachelor und nach 2 weiteren Jahren einen Master erreichen kann. Von 1945 bis 2001 galt nur das Resultat des Suneungs als Mittel sich zu bewerben, was einen enormen Druck auf Schüler und ein finanzielles Problem für viele Familien darstellte. Natürlich ist auch heute noch das Resultat des Suneungs wichtig für die Bewerbung, jedoch hat MOEHRD ein neues System vorgeschlagen, bei dem <b>Universitäten selber entscheiden können</b> unter welchen <b>Kriterien</b> sie Studenten aufnehmen. <br />
Als solche gelten:<ul class="mycode_list"><li>Aufzeichnung der schulischen Aktivitäten (Noten & soziale Fähigkeiten)<br />
</li>
<li>College Scholastic Ability Test (CSAT)<br />
</li>
<li>Universitätseigene Testverfahren (Aufsatz schreiben, Interviews etc.)<br />
</li>
<li>Empfehlungsschreiben<br />
</li>
<li>Eignungsprüfung<br />
</li>
<li>Auszeichnungen und Preise</li>
</ul>
<br />
Zwischen öffentlichen und privaten Universitäten gibt es einen großen <b>Unterschied in der Höhe der Semestergebühren</b>. 2008 betrugen die Studiengebühren an der staatlichen Seoul National Universität 3730 US-Dollar pro Jahr für ein Bachelorstudium und 4893 US-Dollar für ein Masterstudium und Promotion. An der privaten Korea-Universität hingegen waren es 7662 US-Dollar für ein Bachelorstudium pro Jahr und 11.099 US-Dollar für ein Masterstudium und Promotion. Die Semestergebühren <i>an privaten Universitäten</i> sind zwar <i>deutlich höher</i> als im Vergleich zu öffentlichen Universitäten, jedoch sind diese besser ausgestattet. 2007 lag der prozentuale Anteil an Oberschulenabsolventen, die sich an Universitäten beworben haben, bei <b>84 Prozent</b>, welches deutlich über dem OECD Durchschnitt von 50 Prozent liegt. Heute hat Korea mit zirka 220 Universitäten und knapp 60.000 Professoren einen deutlich hohen Anteil. Ebenfalls ist die Entwicklung und Wichtigkeit des Studiums für die Karriere eines Koreaners daran zu erkennen, dass es jedes Jahr mehr Doktoranden Abschlüsse gibt. </div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Allgemeines</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Wenn man an das koreanische Schulsystem denkt, so denkt man vor allem an einen gewissen Leistungsdruck unter welchem all die Schüler*innen stehen. Heutzutage gehört das Schulsystem des Landes zu einem der Besten der Welt. Die Meinung über dieses erfolgreiche Bildungssystem ist bis heute zwiegespalten. So gibt es sehr wohl Menschen, die genau dieses wettbewerbsorientierte Schulsystem gut finden und somit eben auch das wirtschaftliche Wachstum des Landes betrachten. Dennoch muss man leider auch dazu sagen, dass das Schulsystem von Südkorea ziemlich hart ist. Stundenlanges Lernen, bis man abends dann müde ins Bett fällt, sind hierbei an der Tagesordnung. Man <i>muss</i> immer zu den Besten gehören, um irgendwann gute Karrierechancen haben zu können – etwas, was Kinder oft unter Druck setzt und sie vor Herausforderungen stellt. </div>
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<div class="inftitel_rechts">Grundschule</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Es gibt <i>private</i> und <i>öffentliche Schulen</i>, in denen die Koreaner*innen ihr Wissen unter Beweis stellen müssen. Die <b>Schulpflicht</b> beginnt in Korea, ähnlich wie in Deutschland auch, <i>zwischen dem sechsten und siebten Lebensjahr</i>. Der Unterricht beginnt im Durchschnitt zwischen 8 und 9 Uhr, und endet um 13 Uhr. <br />
Schon in der Grundschule wird den Schülern ein großes Maß an Eigenverantwortung abverlangt. Lehrkräfte, die etwas schreien, findet man an koreanischen Schulen nicht. Stattdessen wird versucht durch das <b>Vorbildsystem</b> den Schülern beizubringen eine angemessene Lautstärke bei zu behalten. <br />
<i>Körperliche Bestrafungen</i> finden sich in der Grundschule (noch) <i>nicht</i>. <br />
Die<b> Unterrichtsfächer</b> bilden in dieser Schulform hauptsächlich Koreanisch, Mathe, Wissenschaften, wie etwa Biologie, sowie Gesellschaftskunde.</div>
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<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Mittelschule</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Mit durchschnittlich <b>12 Jahren</b> beginnt für die koreanischen Kinder die <b>Mittelschule</b> - und damit der Ernst des Lebens. Die Mittelschule umfasst<i> drei Jahre</i>, in welchen sich der Unterricht auf <i>13 Fächer</i> ausweitet. So wird dort neben Mathematik, Koreanisch und Wissenschaften auch Koreanische Geschichte, Englisch und Chinesisch unterrichtet. Zudem gibt es <b>für Jungen </b>Unterricht mit dem <i>Schwerpunkt Beruflicher Kompetenzen</i>, sowie <b>für Mädchen</b> Unterricht in <i>Hauswirtschaften</i>. Eine etwas veraltete Unterrichtsform, die sich jedoch bis heute durchsetzt. <br />
Auch in der Mittelschule startet der Unterricht durchschnittlich um 8 Uhr, und endet um 16 Uhr. Für Schüler ist jedoch auch dann der Schultag noch nicht beendet, und so besucht der Großteil <i>freiwilligen Unterricht</i>, sogenannte "Self Study"-Stunden. Dort bilden sich <b>Lerngruppen</b>, die sich auch privat zu diesem Zweck treffen. </div>
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<div class="inftitel_rechts">Oberschule</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Ab dem <b>15ten Lebensjahr</b> besuchen Schüler schließlich die <b>Oberschule</b>. An welche Oberschule man schließlich aufgenommen wurde, entscheidet der<i> Notendurchschnitt an der Mittelschule</i>. In Südkorea gibt es mehrere Arten von Oberschulen, welche <i>verschiedene Schwerpunkte</i> haben können - wie zum Beispiel Kunst und Wissenschaften oder einen fremdsprachlichen Zweig. Zwischen diesen Oberschulen herrscht zudem ein <b>harter Konkurrenzkampf</b>, und Schüler versuchen den Prozentsatz der Graduierten möglichst hoch zu halten, um sich von den anderen Schulen abzuheben. Hierfür nutzen sie vor allem den Unterricht in sogenannten <b>Hagwon (학원)</b>, die monatlich zwischen 300 und 700 Euro kosten,  welche nicht selten erst um 22 Uhr beendet sind. Der Unterricht in diesen Hagwons dient vor allem dem <i>Vorbereiten auf die Abschlussprüfungen</i>, sowie den Daehak suhak neungnyeok siheom (대학수학능력시험), dem <i>College Scholastic Ability Test</i>. Auch spezielle Aktivitäten werden in Hagwons angeboten, welche für die Bewerbungen an den Universitäten mehr Erfolg versprechen. <br />
Nach dem freiwilligen Unterricht stehen oft noch Hausaufgaben an, und so endet der Schultag ab der Oberschule nicht selten erst zwischen 23 und 0 Uhr. </div>
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<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Universitätseintrittsprüfung</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Ziel des teilweise 16-stündigen Schulalltags ist es, die Universitätseintrittsprüfung, <b>Suneung (수능)</b>, vollständig 대학수학능력시험 Daehak suhak neungnyeok siheom, College Scholastic Ability Test, zu bestehen. Dieser wird <i>einmal jährlich</i> vom Ministerium für Bildung auf nationaler Ebene durchgeführt. Der Test soll der Weiterbildung der Schüler dienen, aber vor allem auch den Universitäten, welche durch die gesammelten Daten sehen können, welche Studenten sich gut für ihre Universität eignen.<br />
<br />
Während dieser Prüfung wird <b>über acht Stunden hinweg</b> in Form eines <i>Multiple-Choice-Verfahrens</i> das<i> Wissen der letzten drei Oberschuljahre</i> abgefragt. Mit diesem Prüfsystem kann man die Bevorzugung und unfaire Behandlung vermeiden. Der Suneung wird landesweit <i>zur gleichen Zeit von allen Schülern</i> geschrieben. An diesem Tag herrscht <b>Ausnahmezustand</b> und viele Büros öffnen erst nach 10 Uhr. Dadurch kann es nicht zu Verkehrsbehinderungen kommen, wodurch die Schüler nicht abgehalten werden, an dieser entscheidenden Prüfung teilzunehmen. Schüler, die Gefahr laufen zu spät zu kommen, werden von der Polizei zur Schule eskortiert. Selbst der Flugverkehr wird während der Hörtestphase ausgesetzt. Eltern stehen vor den Schulen und beten für ihre Kinder. Da der <i>Druck auf den Schülern so groß</i> ist, kommt es nicht selten zu <i>Selbstmorden</i>, weil die Schüler dem sozialen, sowie dem von der Familie ausgehenden Stress nicht standhalten können. Etwa <b>80 Prozent der Absolventen</b> bewerben sich an einer </i>Hochschule</i>, von diesen 80 Prozent wiederum wollen 80 Prozent an privaten Hochschulen studieren. <b>Welche Universität man besucht ist häufig wichtiger bei der Karriere, als welchen Abschluss man erreicht hat.</b><br />
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Außer der regulären Aufnahme durch Suneung gibt es auch noch die <b>frühzeitige Aufnahme (수시 Susi)</b>. Hier gibt es drei Möglichkeiten: Entweder werden das <i>Abschlusszeugnis der Oberschule (학생부 교과)</i> oder die <i>gesamte Schulleistung (학생부 종합)</i> berücksichtigt - oder es wird ein<i> Essay (논술)</i> vom Bewerber erwartet. Aufgrund des Niveauunterschieds von Oberschulen, wird die Abschlussnote durch das Suneung-Ergebnis ergänzt. Das heißt, die Bewerber müssen eine Minimalpunktzahl im Suneung erreichen (최저등급제). Für die, die diese erreichen, wird danach aber nach Abschlussnote geordnet. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, beispielsweise, wenn die Aufnahme von neuen Studenten regional gleich verteilt wird. Bei der Berücksichtigung aller Schulleistungen werden <i>Noten</i>, aber auch <i>außerschulische Aktivitäten</i>, wie soziales Engagement, ein Anschreiben, ein Empfehlungsschreiben und ein Motivationsgespräch mit in die Bewertung einbezogen. Bei der Aufnahme durch ein Essay werden die Essays der Bewerber durch die jeweilige Universität bewertet und daraufhin aufgenommen oder abgelehnt. Das <i>Essay ist nicht standardisiert</i>. Auch hier verlangen die Universitäten häufig eine Mindestpunktzahl im Suneung.</div>
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<div class="inftitel_rechts">Hochschulen / Universitäten</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Mit dem erfolgreichen Bestehen des Suneungs können sich Absolventen der Oberschule an verschiedenen <b>Hochschulen / Universitäten</b> bewerben. Im Gegensatz zu den primären und sekundären Schulleveln gibt es in den Hochschulen / Universitäten <i>keine Schuluniformpflicht</i>. Der <i>Konkurrenzkampf und Druck</i> auf die Studierenden bleibt genauso <i>hoch</i>. Zum Einen gibt es die sogenannten <b>Jeonmundae</b>, welche <i>Fachhochschulen</i> mit einem zweijährigen Studium mit fachspezifischer Ausrichtung sind und zum Anderen die <b>privaten und öffentlichen Universitäten</b>, in denen man nach einem vierjährigen Studium einen Bachelor und nach 2 weiteren Jahren einen Master erreichen kann. Von 1945 bis 2001 galt nur das Resultat des Suneungs als Mittel sich zu bewerben, was einen enormen Druck auf Schüler und ein finanzielles Problem für viele Familien darstellte. Natürlich ist auch heute noch das Resultat des Suneungs wichtig für die Bewerbung, jedoch hat MOEHRD ein neues System vorgeschlagen, bei dem <b>Universitäten selber entscheiden können</b> unter welchen <b>Kriterien</b> sie Studenten aufnehmen. <br />
Als solche gelten:<ul class="mycode_list"><li>Aufzeichnung der schulischen Aktivitäten (Noten & soziale Fähigkeiten)<br />
</li>
<li>College Scholastic Ability Test (CSAT)<br />
</li>
<li>Universitätseigene Testverfahren (Aufsatz schreiben, Interviews etc.)<br />
</li>
<li>Empfehlungsschreiben<br />
</li>
<li>Eignungsprüfung<br />
</li>
<li>Auszeichnungen und Preise</li>
</ul>
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Zwischen öffentlichen und privaten Universitäten gibt es einen großen <b>Unterschied in der Höhe der Semestergebühren</b>. 2008 betrugen die Studiengebühren an der staatlichen Seoul National Universität 3730 US-Dollar pro Jahr für ein Bachelorstudium und 4893 US-Dollar für ein Masterstudium und Promotion. An der privaten Korea-Universität hingegen waren es 7662 US-Dollar für ein Bachelorstudium pro Jahr und 11.099 US-Dollar für ein Masterstudium und Promotion. Die Semestergebühren <i>an privaten Universitäten</i> sind zwar <i>deutlich höher</i> als im Vergleich zu öffentlichen Universitäten, jedoch sind diese besser ausgestattet. 2007 lag der prozentuale Anteil an Oberschulenabsolventen, die sich an Universitäten beworben haben, bei <b>84 Prozent</b>, welches deutlich über dem OECD Durchschnitt von 50 Prozent liegt. Heute hat Korea mit zirka 220 Universitäten und knapp 60.000 Professoren einen deutlich hohen Anteil. Ebenfalls ist die Entwicklung und Wichtigkeit des Studiums für die Karriere eines Koreaners daran zu erkennen, dass es jedes Jahr mehr Doktoranden Abschlüsse gibt. </div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stadtteile]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=27</link>
			<pubDate>Tue, 30 May 2023 17:50:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=27</guid>
			<description><![CDATA[<center><img src="https://abload.de/img/map_seoul_districts_dpajxm.png" style="width:340px; padding-right:10px;"><br />
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<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Stadtteile</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px"> Südkoreas <b>Hauptstadt Seoul</b> gliedert sich in <b>25 Stadtbezirke</b>, sogenannte Gus, welche sich wiederum in 522 Stadtviertel, die sogenannten Dongs unterteilen. Der große <b>Fluss Hangang</b> teilt hierbei die Stadt in zwei Hälften.<br />
<br />
Seoul ist jedoch nicht nur die Hauptstadt des Landes, sondern gilt auch als Finanz-, Kultur – und Bildungszentrum Südkoreas.<br />
<br />
<div style="height:300px;padding:10px;overflow:auto;scrollbar-width:thin;padding-right:20px"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dongdaemun-gu</span></div>
<i>Nördlich des Hangang</i> liegt der Stadtbezirk Dongdaemun-gu. Ursprünglich lag der heutige Stadtbezirk außerhalb der Stadtmauern Seouls in den südlichen Provinzen. Zu dieser Zeit wurde die Fläche landwirtschaftlich genutzt. Heute ist der Stadtbezirk das Zuhause der <b>University of Seoul, der Kyung-Hee-Universität und der Hankuk Universität für Fremdsprachen</b>.<br />
Während die University of Seoul eine öffentlich städtische Universität ist und sich als Industriehochschule einen Namen gemacht hat, handelt es sich es bei der Kyung-Hee-Universität und der Hanuk Universität für Fremdsprachen um private Einrichtungen.<br />
<br />
In Dongdaemun findet man außerdem den <b>Gyeongdong Market</b>. Dort findet man pflanzliche Heilkunde, orientalische und östliche Medizin und landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie Ginseng, Gemüse oder Getreide. Mit einer Fläche von rund 300.000 Quadratmeter und über 1000 kleiner Shops und Stände ist dieser Markt einer der größten Ginseng - und Pflanzenheilkundemärkte in Südkorea.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gangnam-gu</span></div>
Geprägt ist das Stadtbild vom Bezirk <i>südlich des Hangangs</i> hauptsächlich von hohen Wolkenkratzern und modernen architektonischen Meisterwerken. <i>Gangnam</i> ist die <b>wohlhabendste Gegend</b> in ganz Seoul und ist bekannt für seinen Wohlstand und für seinen sehr hohen Lebensstandard. Wer in diesem Bezirk lebt, hat es in seinem Leben wirklich geschafft, denn eins ist sicher – diese Preise für ein Apartment sind von einem armen Studenten nicht zu bezahlen. <br />
<br />
Neben Jung-gu, Yongsan-gu und Yeongdeungpo-gu ist Gangnam <i>einer der wichtigsten Wirtschaftsbezirke</i> in Seoul und so findet man hier zahlreiche IT- und Internetunternehmen, wie NC Soft, sowie Unternehmen aus der Finanzbranche. Man findet jedoch hier auch internationale Unternehmen, wie Google, IBM und Toyota. <br />
Gangnam gilt als <i>Zentrum des K-Pops</i>, denn neben all diesen Unternehmen sind in Gangnam auch viele Entertainment Companies ansässig. So haben, zum Beispiel verschiedene Label hier ihren Sitz.<br />
<br />
Wenn man tagsüber entlang der Straßen von Gangnam schlendert, wird man vor allem auf Büroangestellte und Touristen treffen, während man abends beobachten kann, wie sich junge Menschen treffen, um gemeinsam die <b>zahlreichen Bars und Restaurants</b> aufzusuchen. <br />
In dem unterirdischen Einkaufs- und Unterhaltszentrum, <b>COEX Mall</b>, findet man außerdem alles, was das Herz begehrt – von Modegeschäften bis hin zu Restaurants und Cafés.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gangseo-gu</span></div>
Am <i>westlichen Stadtrand </i>liegt der Bezirk <i>Gangseo-gu</i>. Hier findet man den <b>Flughafen Gimpo</b>. Dieser ist der zweitgrößte Verkehrsflughafen in Südkorea und war bis zu der Eröffnung des Flughafens Incheon 2001 der bedeutendsten des Landes. <br />
<br />
In Gangseo findet man außerdem die <b>SBS Open Hall</b>, welche der Aufzeichnungsort vieler Seouler Broadcasting System (SBS) Programme ist - wie zum Beispiel der wöchentlichen Musik Show <i>'Inkigayo'</i>, bei welcher jeden Sonntag die neusten und beliebtesten Künstler auftreten.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gwanak-gu</span></div>
Der Bezirk <i>Gwanak-gu</i> liegt am <i>südlichen Stadtrand</i> von Seoul und wurde nach dem <b>Gwanaksan</b> (Berg Gwanak) benannt, welcher sich über die südlichen Vororte von Seoul bis hinein in die Provinz Gyeonggi-do erstreckt. Der Berg dient als ein beliebtes <i>Naherholungsgebiet</i> für die Bevölkerung der Hauptstadt Seoul. <br />
Am Fuße des Berges liegt außerdem die <b>Seoul National University (SNU)</b>. Die staatliche Universität zählt zu den drei Prestige-Universitäten, den so genannten <i>SKY Universitäten</i>, in Seoul und genießt auch im weltweiten Vergleich hohes akademisches Ansehen. Eine Zulassung zu einer der drei südkoreanischen Universitäten, zu denen die Seoul National University, die Korea University und die Yonsei University zählen, wird in Südkorea als entscheidend für die Berufskarriere oder den gesellschaftlichen Status angesehen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gwangjin-gu</span></div>
Im <i>Osten von Seoul</i> und <i>nördlich des Han–Flusses</i> findet man den Stadtbezirk <i>Gwangjin-gu</i>. Dieser Bezirk zeichnet sich vor allem durch eine bemerkenswerte Vielfalt in seiner Zusammensetzung aus.<br />
Zum Einen ist es das Zuhause der <b>Konkuk University</b> und der <b>Sejong-Universität</b>, zwei privater Universitäten. Zum Anderen findet man hier auch die <b>Top Anlaufstellen des Seouler Nachtlebens</b> mit <i>zahlreichen Restaurants und Bars</i>, aber auch den <b>Children's Grand Park</b>. Hierbei handelt es sich um einen großen Park, in welchem man einen<i> Zoo</i>, einen <i>botanischen Garten</i>, einen <i>Veranstaltungsort für Outdoor Veranstaltungen</i> und<i> viele andere Attraktionen</i> finden kann, welche die ganze Familie ansprechen sollen.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jongno-gu</span></div>
Im <i>Zentrum von Seoul</i> liegt der Stadtbezirk <i>Jongno-gu</i>. Dieser Teil der Stadt ist bereits seit 600 Jahren die Mitte Seouls. Auf Grund wichtiger Rollen in der Politik, Wirtschaft, Kultur und in der Geschichte wird dieser Teil der Hauptstadt gerne auch als<i> Gesicht und Herzens Koreas</i> bezeichnet. Innerhalb von Jongno-gu gibt es außerdem viele Orte, in denen die Monarchen Koreas residiert und gearbeitet haben, so wie der <b>Gyeongbok Palace</b>, welcher heute als <i>Museum</i> genutzt wird.<br />
<br />
Heute findet man in diesem Bezirk außerdem die Residenz, das <b>Blue House</b>, des südkoreanischen Präsidenten. Außerdem kann man hier zwei der drei größten Plätze finden -  <b>Gwanghwamun Plaza</b> und <b>Cheonggye Plaza</b>. Der Distrikt bildet den ersten Wahlkreis, der in der Wahlstatistik der Nationalen Wahlkommission aufgeführt ist. Somit stellt Jongno einen <i>wichtigen politischen Stützpunkt</i> dar.<br />
<br />
Mit seiner <i>geschichtlichen Relevanz </i>und seiner<i> Kulturgüter</i> zieht Jongno immer viele Touristen an, sodass dieser Stadtbezirk als absoluter <b>Touristen Hotspot</b> gilt. Hier findet man zum Beispiel den <b>Campus der Seungkyunkwan Universität</b> oder aber auch den <b>Jogyesa</b>, den Haupttempel des Jogye-Ordens, welche dem <i>koreanischen Buddhismus</i> angehören.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mapo-gu</span></div>
Der Stadtbezirk <i>Mapo-gu </i>liegt <i>nördlich des Han-Flusses</i>. Nach Norden hin befindet sich das <b>Seoul-World-Cup-Stadion</b>. Geprägt wird das Stadtbild dieses Bezirkes vor allem durch die <b>vielen Wohnhäuser</b> und vor allem größere Universitäten, wie die <b>Hongik University</b>, an welcher die Absolventen einen der besten Bachelor Abschlüsse in Architektur und Design erhalten. Der Bezirk ist außerdem bekannt dafür, dass hier ebenfalls K-Pop Label ihren Sitz haben.  <br />
<br />
<i>Vor der Hongik Universität</i> liegt das Gebiet <i>Hongdae</i>, welches vor allem für sein <b>Nachtleben</b> bekannt ist. In Hongdae befinden sich zahlreiche Bars, Restaurants und Discotheken. Das Studentenviertel gilt jedoch nicht nur als Zentrum des Nachtlebens, sondern auch als <b>musikalisches Kreativviertel</b>. Hier findet man neben urbaner Kunst und Indie Musik, aber auch zahlreiche Läden, die gerade für Künstlerinnen und Künstler ansprechend wirken können.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nowon-gu</span></div>
Im <i>Nordosten</i> der Stadt Seoul gelegen, findet man den Bezirk <i>Nowon-gu</i>, welcher an die Berge Suraksan und Bukhansan grenzt. <br />
Der Bezirk bildet heute das Zuhause zahlreicher Bildungsinstitute und gilt somit, als das <b>Bildungsviertel</b> der südkoreanischen Hauptstadt. <br />
So findet man hier unter anderem die <b>Kwangwoon</b> und die <b>Sahmyook University</b>, aber auch die <b>Korea Military Academy</b> oder die<b> Sejong Science High School</b>. Die große Anzahl an Schulen, Universitäten und Akademien machen Nowon somit, neben Gangnam und Seocho, zum Bildungsviertel der Stadt.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seocho-gu</span></div>
Der Bezirk <i>Seocho-gu</i> ist eine <b>beliebte Wohngegend</b> für die Mittel-und Oberschicht der Seouler Bevölkerung und wird somit gerne als Teil des Großraumes Gangnam bezeichnet. <br />
Neben Wohnraum findet man hier außerdem den <b>Obersten Gerichtshof Südkoreas</b>, welcher 1948 etabliert wurde. Der oberste Gerichtshof kann die Gültigkeit einer Präsidentschafts- oder Parlamentswahl anfechten und hat das Befugnis zur Überprüfung der Rechts- und Verfassungsmäßigkeiten, sowie von Regeln, Anordnungen und Vorschriften. <br />
Geht man ein paar Schritte weiter, so stößt man in Seocho außerdem auf den <b>Hauptsitz der Samsung Gruppe</b>, zu welcher ebenfalls Samsung Electronics gehört.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Songpa-gu</span></div>
Ebenso wie Seocho-gu gehört auch <i>Songpa-gu</i> zu dem Großraum Gangnam und somit zu den wohlhabenderen Gegenden der Hauptstadt. Mit einer Einwohnerzahl von 646,970 Menschen <i>leben hier die meisten Menschen in ganz Seoul</i>. <br />
1988 war Songpa das Zentrum der olympischen Spiele, da fast alle Wettkämpfe in diesem Distrikt stattgefunden haben. <br />
Ein weiteres Highlight Songpas ist außerdem der 2017 eröffnete Wolkenkrater, <b>The Second Lotte World Building</b>. Mit einer Höhe von 555 Metern ist er zum Zeitpunkt seiner Eröffnung der höchste Wolkenkratzer Südkoreas und der fünfhöchste in ganz Asien.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yangcheon-gu</span></div>
Im <i>Südwesten des Hangangs</i> gelegen, bildet das Zentrum des Bezirkes das Gebiet rund um die Mok-dong Viertel. Früher handelte es sich hierbei um ein landwirtschaftliches Gebiet, welches für die Pferdezucht bekannt war. Heute ist das Viertel vor allem für seine zahlreichen privaten Einrichtungen, sowie seine hochwertigen öffentlichen Schulen bekannt. <i>Mok-dong</i> bildet somit ein Viertel für die Mittel- und Oberschicht.<br />
Außerdem findet man hier den <b>Hauptsitzt</b> zweier Rundfunkunternehmen – <b>SBS und CBS</b>.<br />
<br />
In <i>Yangcheon</i> findet man zahlreiche <b>Shopping Outlets</b>, <b>Bars</b>, <b>Restaurants</b>, eine <b>Eisbahn</b> und <b>Wohngebäude</b>, die jedoch hauptsächlich von Familien der Mittel-und Oberschicht genutzt werden.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yeongdeungpo-gu</span></div>
<i>Yeongdeungpo</i> entwickelte sich stark zu einem <b>Büro-</b>,<b> Gewerbe- und Wohnviertel</b>. Man findet hier jedoch auch ansässige Finanz-und Versicherungsunternehmen Südkoreas.<br />
<br />
Sucht man jedoch nach einem Job in der Medienbranche, so ist man hier genau richtig, denn der Bezirk ist der <b>Sitz vieler Medienunternehmen</b>. In Yeongdeungpo findet man unter anderem den <b>Rundfunksender KBS</b>, welcher die Musikshow <b>'Music Bank'</b> ausstrahlt, die wöchentlich jeden Freitag in mehr als hundert Länder in der Welt ausgestrahlt wird. Außerdem organisiert die Show die <i>'Music Bank World Tour'</i>, bei welcher verschiedene Künstler weltweit auftreten. So gab es diese Live Show bereits in zahlreichen Städten Asiens, aber auch in Europa und Latein Amerika.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yongsan-gu</span></div>
Der Name dieses <i>im Zentrum Seouls</i> liegenden Bezirkes bedeutet soviel, wie Drachenberg. Geprägt ist dieser Bezirk durch die <b>US Militärbasis</b>, welche der Grund für den <i>hohen ausländischen Anteil</i> in diesem Bezirk ist. Oft leben sie in <i>Itaewon</i>, welcher als "International District" Seouls gilt. Früher galt dieser Stadtteil als Rotlichtbezirk Seouls, aber auch heute noch gilt er als <b>Vergnügungsbezirk</b>. Hier findet man neben touristischen Attraktionen und westlichem Essen, auch das <b>"Gay Village"</b> und den <b>"Homo Hill"</b>. Homosexualität ist noch immer ein Tabu in Korea ist, jedoch können sich die Menschen hier offen ausdrücken und sie selbst sein. Es gibt <i>mehrere Bars und Clubs für Homosexuelle</i>, in denen bis vor einigen Jahren männliche Koreaner sogar unerwünscht waren und nur US-Soldaten, sowie koreanische Frauen die Lokalität besuchen durften.<br />
<br />
In Yongsan findet man jedoch auch zahlreiche Museen, wie das<b> National Museum of Korea</b> oder das <b>Kriegsdenkmal Koreas</b>. Außerdem findet man hier die größte Moschee Seouls.  <br />
<br />
Für all die Technikbegeisterten gibt es in diesem Stadtteil jedoch auch ebenfalls einiges zu entdecken. Der <b>Yongsan Electronics Market</b> ist ein <i>Einzelhandelsgebiet</i> mit über zwanzig Gebäuden und 5000 Shops, in denen eine große Auswahl an elektronischen Geräten, wie Computer, Telefone oder CD's, angeboten wird. Auf diesem Markt kann man ziemliche Schnäppchen machen, denn koreanische Produkte sind hier im Durchschnitt 20% billiger, während importierte Waren sogar bis zu 50% billiger sein kann. <br />
<br />
In Yongsan-gu findet man zudem die Bezirke Haebangchon und Hannam. <i>Haebangchon</i> ist einer der <b>ältesten Nachbarschaften</b> in Seoul. Die hier ansässige Einrichtung der US-Armee hat das Gebiet vor allem bei Militärangehörigen beliebt gemacht. In den letzten Jahren hat sich das Gebiet zu einem Paradies für Menschen aus verschiedenen englischsprachigen Ländern entwickelt. So findet man hier, zum Beispiel, Amerikaner, Kanadier, Briten oder Neuseeländer - so besitzt Haebangchon eine einzigartige Atmosphäre des Zusammenlebens von Korea und dem Ausland.<br />
<i>Hannam</i> liegt direkt gegenüber dem Gangnam-Gebiet. Während der japanischen Kolonialzeiten bestand Hannam-dong nur aus einem kleinen Weiler mit dem Namen Han River Village. Heute jedoch wohnen <i>viele Prominente und Führungskräfte</i> in den drei bekannten Wohngebieten: <b>UN Village</b>, <b>The Hill</b> und die<b> Richensia Apartments</b>. Das Gebiet hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem trendigen Hotspot mit Boutique-Cafés, zahlreichen Restaurants und Bars entwickelt. Ähnlich, wie auch Haebangchon herrscht in diesem Stadtteil ebenfalls eine hohe Konzentration an Ausländern. Hierbei handelt es sich jedoch hauptsächlich um Geschäftsleute und Diplomaten.</div></div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><img src="https://abload.de/img/map_seoul_districts_dpajxm.png" style="width:340px; padding-right:10px;"><br />
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<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Stadtteile</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px"> Südkoreas <b>Hauptstadt Seoul</b> gliedert sich in <b>25 Stadtbezirke</b>, sogenannte Gus, welche sich wiederum in 522 Stadtviertel, die sogenannten Dongs unterteilen. Der große <b>Fluss Hangang</b> teilt hierbei die Stadt in zwei Hälften.<br />
<br />
Seoul ist jedoch nicht nur die Hauptstadt des Landes, sondern gilt auch als Finanz-, Kultur – und Bildungszentrum Südkoreas.<br />
<br />
<div style="height:300px;padding:10px;overflow:auto;scrollbar-width:thin;padding-right:20px"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dongdaemun-gu</span></div>
<i>Nördlich des Hangang</i> liegt der Stadtbezirk Dongdaemun-gu. Ursprünglich lag der heutige Stadtbezirk außerhalb der Stadtmauern Seouls in den südlichen Provinzen. Zu dieser Zeit wurde die Fläche landwirtschaftlich genutzt. Heute ist der Stadtbezirk das Zuhause der <b>University of Seoul, der Kyung-Hee-Universität und der Hankuk Universität für Fremdsprachen</b>.<br />
Während die University of Seoul eine öffentlich städtische Universität ist und sich als Industriehochschule einen Namen gemacht hat, handelt es sich es bei der Kyung-Hee-Universität und der Hanuk Universität für Fremdsprachen um private Einrichtungen.<br />
<br />
In Dongdaemun findet man außerdem den <b>Gyeongdong Market</b>. Dort findet man pflanzliche Heilkunde, orientalische und östliche Medizin und landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie Ginseng, Gemüse oder Getreide. Mit einer Fläche von rund 300.000 Quadratmeter und über 1000 kleiner Shops und Stände ist dieser Markt einer der größten Ginseng - und Pflanzenheilkundemärkte in Südkorea.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gangnam-gu</span></div>
Geprägt ist das Stadtbild vom Bezirk <i>südlich des Hangangs</i> hauptsächlich von hohen Wolkenkratzern und modernen architektonischen Meisterwerken. <i>Gangnam</i> ist die <b>wohlhabendste Gegend</b> in ganz Seoul und ist bekannt für seinen Wohlstand und für seinen sehr hohen Lebensstandard. Wer in diesem Bezirk lebt, hat es in seinem Leben wirklich geschafft, denn eins ist sicher – diese Preise für ein Apartment sind von einem armen Studenten nicht zu bezahlen. <br />
<br />
Neben Jung-gu, Yongsan-gu und Yeongdeungpo-gu ist Gangnam <i>einer der wichtigsten Wirtschaftsbezirke</i> in Seoul und so findet man hier zahlreiche IT- und Internetunternehmen, wie NC Soft, sowie Unternehmen aus der Finanzbranche. Man findet jedoch hier auch internationale Unternehmen, wie Google, IBM und Toyota. <br />
Gangnam gilt als <i>Zentrum des K-Pops</i>, denn neben all diesen Unternehmen sind in Gangnam auch viele Entertainment Companies ansässig. So haben, zum Beispiel verschiedene Label hier ihren Sitz.<br />
<br />
Wenn man tagsüber entlang der Straßen von Gangnam schlendert, wird man vor allem auf Büroangestellte und Touristen treffen, während man abends beobachten kann, wie sich junge Menschen treffen, um gemeinsam die <b>zahlreichen Bars und Restaurants</b> aufzusuchen. <br />
In dem unterirdischen Einkaufs- und Unterhaltszentrum, <b>COEX Mall</b>, findet man außerdem alles, was das Herz begehrt – von Modegeschäften bis hin zu Restaurants und Cafés.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gangseo-gu</span></div>
Am <i>westlichen Stadtrand </i>liegt der Bezirk <i>Gangseo-gu</i>. Hier findet man den <b>Flughafen Gimpo</b>. Dieser ist der zweitgrößte Verkehrsflughafen in Südkorea und war bis zu der Eröffnung des Flughafens Incheon 2001 der bedeutendsten des Landes. <br />
<br />
In Gangseo findet man außerdem die <b>SBS Open Hall</b>, welche der Aufzeichnungsort vieler Seouler Broadcasting System (SBS) Programme ist - wie zum Beispiel der wöchentlichen Musik Show <i>'Inkigayo'</i>, bei welcher jeden Sonntag die neusten und beliebtesten Künstler auftreten.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gwanak-gu</span></div>
Der Bezirk <i>Gwanak-gu</i> liegt am <i>südlichen Stadtrand</i> von Seoul und wurde nach dem <b>Gwanaksan</b> (Berg Gwanak) benannt, welcher sich über die südlichen Vororte von Seoul bis hinein in die Provinz Gyeonggi-do erstreckt. Der Berg dient als ein beliebtes <i>Naherholungsgebiet</i> für die Bevölkerung der Hauptstadt Seoul. <br />
Am Fuße des Berges liegt außerdem die <b>Seoul National University (SNU)</b>. Die staatliche Universität zählt zu den drei Prestige-Universitäten, den so genannten <i>SKY Universitäten</i>, in Seoul und genießt auch im weltweiten Vergleich hohes akademisches Ansehen. Eine Zulassung zu einer der drei südkoreanischen Universitäten, zu denen die Seoul National University, die Korea University und die Yonsei University zählen, wird in Südkorea als entscheidend für die Berufskarriere oder den gesellschaftlichen Status angesehen.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gwangjin-gu</span></div>
Im <i>Osten von Seoul</i> und <i>nördlich des Han–Flusses</i> findet man den Stadtbezirk <i>Gwangjin-gu</i>. Dieser Bezirk zeichnet sich vor allem durch eine bemerkenswerte Vielfalt in seiner Zusammensetzung aus.<br />
Zum Einen ist es das Zuhause der <b>Konkuk University</b> und der <b>Sejong-Universität</b>, zwei privater Universitäten. Zum Anderen findet man hier auch die <b>Top Anlaufstellen des Seouler Nachtlebens</b> mit <i>zahlreichen Restaurants und Bars</i>, aber auch den <b>Children's Grand Park</b>. Hierbei handelt es sich um einen großen Park, in welchem man einen<i> Zoo</i>, einen <i>botanischen Garten</i>, einen <i>Veranstaltungsort für Outdoor Veranstaltungen</i> und<i> viele andere Attraktionen</i> finden kann, welche die ganze Familie ansprechen sollen.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jongno-gu</span></div>
Im <i>Zentrum von Seoul</i> liegt der Stadtbezirk <i>Jongno-gu</i>. Dieser Teil der Stadt ist bereits seit 600 Jahren die Mitte Seouls. Auf Grund wichtiger Rollen in der Politik, Wirtschaft, Kultur und in der Geschichte wird dieser Teil der Hauptstadt gerne auch als<i> Gesicht und Herzens Koreas</i> bezeichnet. Innerhalb von Jongno-gu gibt es außerdem viele Orte, in denen die Monarchen Koreas residiert und gearbeitet haben, so wie der <b>Gyeongbok Palace</b>, welcher heute als <i>Museum</i> genutzt wird.<br />
<br />
Heute findet man in diesem Bezirk außerdem die Residenz, das <b>Blue House</b>, des südkoreanischen Präsidenten. Außerdem kann man hier zwei der drei größten Plätze finden -  <b>Gwanghwamun Plaza</b> und <b>Cheonggye Plaza</b>. Der Distrikt bildet den ersten Wahlkreis, der in der Wahlstatistik der Nationalen Wahlkommission aufgeführt ist. Somit stellt Jongno einen <i>wichtigen politischen Stützpunkt</i> dar.<br />
<br />
Mit seiner <i>geschichtlichen Relevanz </i>und seiner<i> Kulturgüter</i> zieht Jongno immer viele Touristen an, sodass dieser Stadtbezirk als absoluter <b>Touristen Hotspot</b> gilt. Hier findet man zum Beispiel den <b>Campus der Seungkyunkwan Universität</b> oder aber auch den <b>Jogyesa</b>, den Haupttempel des Jogye-Ordens, welche dem <i>koreanischen Buddhismus</i> angehören.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mapo-gu</span></div>
Der Stadtbezirk <i>Mapo-gu </i>liegt <i>nördlich des Han-Flusses</i>. Nach Norden hin befindet sich das <b>Seoul-World-Cup-Stadion</b>. Geprägt wird das Stadtbild dieses Bezirkes vor allem durch die <b>vielen Wohnhäuser</b> und vor allem größere Universitäten, wie die <b>Hongik University</b>, an welcher die Absolventen einen der besten Bachelor Abschlüsse in Architektur und Design erhalten. Der Bezirk ist außerdem bekannt dafür, dass hier ebenfalls K-Pop Label ihren Sitz haben.  <br />
<br />
<i>Vor der Hongik Universität</i> liegt das Gebiet <i>Hongdae</i>, welches vor allem für sein <b>Nachtleben</b> bekannt ist. In Hongdae befinden sich zahlreiche Bars, Restaurants und Discotheken. Das Studentenviertel gilt jedoch nicht nur als Zentrum des Nachtlebens, sondern auch als <b>musikalisches Kreativviertel</b>. Hier findet man neben urbaner Kunst und Indie Musik, aber auch zahlreiche Läden, die gerade für Künstlerinnen und Künstler ansprechend wirken können.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nowon-gu</span></div>
Im <i>Nordosten</i> der Stadt Seoul gelegen, findet man den Bezirk <i>Nowon-gu</i>, welcher an die Berge Suraksan und Bukhansan grenzt. <br />
Der Bezirk bildet heute das Zuhause zahlreicher Bildungsinstitute und gilt somit, als das <b>Bildungsviertel</b> der südkoreanischen Hauptstadt. <br />
So findet man hier unter anderem die <b>Kwangwoon</b> und die <b>Sahmyook University</b>, aber auch die <b>Korea Military Academy</b> oder die<b> Sejong Science High School</b>. Die große Anzahl an Schulen, Universitäten und Akademien machen Nowon somit, neben Gangnam und Seocho, zum Bildungsviertel der Stadt.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seocho-gu</span></div>
Der Bezirk <i>Seocho-gu</i> ist eine <b>beliebte Wohngegend</b> für die Mittel-und Oberschicht der Seouler Bevölkerung und wird somit gerne als Teil des Großraumes Gangnam bezeichnet. <br />
Neben Wohnraum findet man hier außerdem den <b>Obersten Gerichtshof Südkoreas</b>, welcher 1948 etabliert wurde. Der oberste Gerichtshof kann die Gültigkeit einer Präsidentschafts- oder Parlamentswahl anfechten und hat das Befugnis zur Überprüfung der Rechts- und Verfassungsmäßigkeiten, sowie von Regeln, Anordnungen und Vorschriften. <br />
Geht man ein paar Schritte weiter, so stößt man in Seocho außerdem auf den <b>Hauptsitz der Samsung Gruppe</b>, zu welcher ebenfalls Samsung Electronics gehört.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Songpa-gu</span></div>
Ebenso wie Seocho-gu gehört auch <i>Songpa-gu</i> zu dem Großraum Gangnam und somit zu den wohlhabenderen Gegenden der Hauptstadt. Mit einer Einwohnerzahl von 646,970 Menschen <i>leben hier die meisten Menschen in ganz Seoul</i>. <br />
1988 war Songpa das Zentrum der olympischen Spiele, da fast alle Wettkämpfe in diesem Distrikt stattgefunden haben. <br />
Ein weiteres Highlight Songpas ist außerdem der 2017 eröffnete Wolkenkrater, <b>The Second Lotte World Building</b>. Mit einer Höhe von 555 Metern ist er zum Zeitpunkt seiner Eröffnung der höchste Wolkenkratzer Südkoreas und der fünfhöchste in ganz Asien.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yangcheon-gu</span></div>
Im <i>Südwesten des Hangangs</i> gelegen, bildet das Zentrum des Bezirkes das Gebiet rund um die Mok-dong Viertel. Früher handelte es sich hierbei um ein landwirtschaftliches Gebiet, welches für die Pferdezucht bekannt war. Heute ist das Viertel vor allem für seine zahlreichen privaten Einrichtungen, sowie seine hochwertigen öffentlichen Schulen bekannt. <i>Mok-dong</i> bildet somit ein Viertel für die Mittel- und Oberschicht.<br />
Außerdem findet man hier den <b>Hauptsitzt</b> zweier Rundfunkunternehmen – <b>SBS und CBS</b>.<br />
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In <i>Yangcheon</i> findet man zahlreiche <b>Shopping Outlets</b>, <b>Bars</b>, <b>Restaurants</b>, eine <b>Eisbahn</b> und <b>Wohngebäude</b>, die jedoch hauptsächlich von Familien der Mittel-und Oberschicht genutzt werden.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yeongdeungpo-gu</span></div>
<i>Yeongdeungpo</i> entwickelte sich stark zu einem <b>Büro-</b>,<b> Gewerbe- und Wohnviertel</b>. Man findet hier jedoch auch ansässige Finanz-und Versicherungsunternehmen Südkoreas.<br />
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Sucht man jedoch nach einem Job in der Medienbranche, so ist man hier genau richtig, denn der Bezirk ist der <b>Sitz vieler Medienunternehmen</b>. In Yeongdeungpo findet man unter anderem den <b>Rundfunksender KBS</b>, welcher die Musikshow <b>'Music Bank'</b> ausstrahlt, die wöchentlich jeden Freitag in mehr als hundert Länder in der Welt ausgestrahlt wird. Außerdem organisiert die Show die <i>'Music Bank World Tour'</i>, bei welcher verschiedene Künstler weltweit auftreten. So gab es diese Live Show bereits in zahlreichen Städten Asiens, aber auch in Europa und Latein Amerika.<br />
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Yongsan-gu</span></div>
Der Name dieses <i>im Zentrum Seouls</i> liegenden Bezirkes bedeutet soviel, wie Drachenberg. Geprägt ist dieser Bezirk durch die <b>US Militärbasis</b>, welche der Grund für den <i>hohen ausländischen Anteil</i> in diesem Bezirk ist. Oft leben sie in <i>Itaewon</i>, welcher als "International District" Seouls gilt. Früher galt dieser Stadtteil als Rotlichtbezirk Seouls, aber auch heute noch gilt er als <b>Vergnügungsbezirk</b>. Hier findet man neben touristischen Attraktionen und westlichem Essen, auch das <b>"Gay Village"</b> und den <b>"Homo Hill"</b>. Homosexualität ist noch immer ein Tabu in Korea ist, jedoch können sich die Menschen hier offen ausdrücken und sie selbst sein. Es gibt <i>mehrere Bars und Clubs für Homosexuelle</i>, in denen bis vor einigen Jahren männliche Koreaner sogar unerwünscht waren und nur US-Soldaten, sowie koreanische Frauen die Lokalität besuchen durften.<br />
<br />
In Yongsan findet man jedoch auch zahlreiche Museen, wie das<b> National Museum of Korea</b> oder das <b>Kriegsdenkmal Koreas</b>. Außerdem findet man hier die größte Moschee Seouls.  <br />
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Für all die Technikbegeisterten gibt es in diesem Stadtteil jedoch auch ebenfalls einiges zu entdecken. Der <b>Yongsan Electronics Market</b> ist ein <i>Einzelhandelsgebiet</i> mit über zwanzig Gebäuden und 5000 Shops, in denen eine große Auswahl an elektronischen Geräten, wie Computer, Telefone oder CD's, angeboten wird. Auf diesem Markt kann man ziemliche Schnäppchen machen, denn koreanische Produkte sind hier im Durchschnitt 20% billiger, während importierte Waren sogar bis zu 50% billiger sein kann. <br />
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In Yongsan-gu findet man zudem die Bezirke Haebangchon und Hannam. <i>Haebangchon</i> ist einer der <b>ältesten Nachbarschaften</b> in Seoul. Die hier ansässige Einrichtung der US-Armee hat das Gebiet vor allem bei Militärangehörigen beliebt gemacht. In den letzten Jahren hat sich das Gebiet zu einem Paradies für Menschen aus verschiedenen englischsprachigen Ländern entwickelt. So findet man hier, zum Beispiel, Amerikaner, Kanadier, Briten oder Neuseeländer - so besitzt Haebangchon eine einzigartige Atmosphäre des Zusammenlebens von Korea und dem Ausland.<br />
<i>Hannam</i> liegt direkt gegenüber dem Gangnam-Gebiet. Während der japanischen Kolonialzeiten bestand Hannam-dong nur aus einem kleinen Weiler mit dem Namen Han River Village. Heute jedoch wohnen <i>viele Prominente und Führungskräfte</i> in den drei bekannten Wohngebieten: <b>UN Village</b>, <b>The Hill</b> und die<b> Richensia Apartments</b>. Das Gebiet hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem trendigen Hotspot mit Boutique-Cafés, zahlreichen Restaurants und Bars entwickelt. Ähnlich, wie auch Haebangchon herrscht in diesem Stadtteil ebenfalls eine hohe Konzentration an Ausländern. Hierbei handelt es sich jedoch hauptsächlich um Geschäftsleute und Diplomaten.</div></div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Etikette in Südkorea]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=25</link>
			<pubDate>Tue, 30 May 2023 16:03:31 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=25</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Begrüßungsrituale</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">In Korea ist die Begrüßung eine sehr wichtige Sache, denn damit beginnt bereits ein bekanntschaftliches Verhältnis. Durch eine <b>leichte Verbeugung</b> zeigt man seinem Gegenüber Respekt. Doch auch hier gilt Vorsicht – in <b>Korea herrscht ein Rangsystem</b>. So verbeugt sich der Rangniedere vor dem Ranghöheren. In der heutigen Geschäftswelt ist es außerdem üblich, dass sich Geschäftsleute die Hand geben. Auch hier gelten jedoch einige Regeln: Gibt ein Rangniederer dem Randhöheren die Hand, so schütteln sie diese erst mit der rechten Hand, ehe sie vorsichtig ihre linke Hand auf die Rechte des Anderen legen, um dem Händedruck noch einen gewissen Nachdruck zu verleihen. Frauen und Kinder jedoch geben Männern im Allgemeinen nicht die Hand, hier sind eine Verbeugung oder ein Nicken die gängige Etikette.</div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Anreden</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Höflichkeit ist innerhalb der koreanischen Kultur sehr wichtig. Ähnlich, wie den koreanischen Begrüßungsritualen, gibt es auch bei der Anrede einiges zu beachten, damit man in keinerlei Fettnäpfchen tritt. So wie jede andere Kultur auch, besitzt die koreanische Sprache eine eigene Art der gegenseitigen Anrede, die jedoch ein ziemlich kompliziertes Geflecht darstellt. Die unterschiedlichen Formen der Anrede zeigen Höflichkeit, Respekt und Nähe auf und regeln die zwischenmenschlichen Beziehungen, sodass sich an diesen <b>sozialen Hierarchien</b> deutlich aufzeigen lassen. So ist es in Korea ein absolutes Tabu jemanden, der in der Alters- oder sozialen Hierarchie oben steht, mit dem Vornamen anzusprechen. Generell ist die <i>Verwendung des Vornamens in Korea eher unhöflich</i>.<br />
Redet eine ältere Person eine Jüngere mit dem Vornamen und in einer weniger höflicheren Form an, während die jüngere Person die Ältere mit einem Titel und somit in höflicher Form anspricht, kommunizieren die zwei Personen zur gleichen Zeit auf unterschiedlichen Sprachebenen miteinander. In Deutschland wäre das, bis auf ein paar Ausnahmen, fast schon undenkbar. Wenn jemand geduzt wird, duzt man nicht selten automatisch zurück.<br />
In Korea ist außerdem der Wechsel der Anrede im Laufe des Lebens eher die Regel, denn jede Anrede steht für einen bestimmten Aspekt der eigenen Rolle innerhalb verschiedener Situationen und Gesellschaften. So ist es anfänglich oft schwierig für die jeweilige Situation eine angemessene Anrede zu finden. Es ist in Korea gar nicht unüblich, dass bei der ersten Begegnung Visitenkarten ausgetauscht werden oder man sich gegenseitig nach dem Alter oder dem Schulbesuch fragt, sodass ein benötigter Anknüpfungspunkt entsteht.<br />
<br />
Anredeformen, wie „Herr“ oder „Frau“ wird man im Koreanischen nur vergebens suchen. Die <b>wichtigsten Anreden sind hier „-ssi“ (씨) und „-nim“ (님)</b>. Man kann diese beiden Silben mit jedem beliebigen Namen, egal ob sie mit dem vollständigen Namen oder aber nur dem Familiennamen, verbunden werden, verwenden. <b>„-ssi“ ist hierbei die normal höfliche Form</b> und <b>„-nim“ die sehr höfliche Form</b> dieser Anrede.<br />
Möchte man also jemanden mit dem Familiennamen „Kim“ und dem Vornamen „Jong-dae“ ansprechen, so sagt man „Kim Jong-dae-ssi“ oder „Kim Jong-dae-nim“. Man kann aber auch einfach „Jong-dae-ssi“ bzw. „Jong-dae-nim“ sagen.<br />
„-ssi“ wird dabei normalerweise für und von Personen verwendet, die jünger sind oder einen niederen Stand haben, wie zum Beispiel bei Erwachsenen oder der Chef gegenüber seinen Mitarbeitern, da dieser ebenfalls eine respektvolle Form nutzt. Ebenso wird „-ssi“ bei Kollegen verwendet, die genauso alt sind, wie man selbst, da man sich nicht besonders nahesteht, aber dennoch respektvoll miteinander umgeht.<br />
„-nim“ hingegen ist im Gegensatz zu „-ssi“ sehr höflich. So werden, zum Beispiel Lehrer („Seonsaeng“) mit „Seonsaeng-nim“ angesprochen, weil man dem Lehrer immer Respekt erweist. Ähnlich ist es hierbei mit anderen hohen Positionen, wie beispielsweise dem Chef, welcher mit „Sajang-nim“ angesprochen wird oder auch der Kunde im Geschäft, welcher „Son-nim“ wäre. So sprechen auch Idols ihre Kollegen, die vor ihnen debütiert sind mit „Sunbae-nim“ an.<br />
<br />
Eher <i>informelle Formen</i> sind, zum Beispiel, <b>„-ah“ (아) bzw. „-ya“ (야)</b>. Man verwendet sie vorrangig bei Kindern und Freunden, wenn man diese direkt anspricht und diese gleichen Alters oder Jünger sind. Anders als „-ssi“ und „-nim“ werden diese immer nur mit dem Vornamen verwendet.<br />
Ist die letzte Silbe des Vornamens ein Konsonant, so nutzt man „-ah“. Ist sie ein <b>Vokal verwendet man „-ya“</b>. So ruft die Mutter ihre Tochter „Eunhui“ beispielsweise „Eunhui-ya“.<br />
<br />
Im Koreanischen spielt das <b>Alter eine wichtige Rolle</b>, um herauszufinden, wie man seinem Gegenüber respektvoll entgegentritt. Es existiert jedoch auch eine gewisse Hierarchie unter Freunden, Verwandten und Bekannten.<br />
Jüngere Personen werden als <i>„Dongsaeng“ (동생)</i> bezeichnet, was so viel bedeutet, wie kleiner Bruder oder auch kleine Schwester. Sollten du und dein Gegenüber das gleiche Alter haben, so kannst du mit <i>„Chingu“ (친구)</i> ansprechen, was so viel heißt, wie Freund. Diese Anrede sollte jedoch lediglich unter Freunden verwendet werden und nicht bei Personen, die man nicht kennt oder auf der Arbeit. Spricht man über jüngere, weibliche Freunde oder Geschwister so verwendet man <i>„Yeodongsaeng“ (여동생)</i>. Redet man hingegen über seine jüngeren, männlichen Freunde oder Geschwister, so nutzt man <i>„Namdongsaeng“ (남동생)</i>.<br />
<br />
<b>Weitere koreanische Anreden:</b><br />
<b>„Oppa“ (오빠)</b> - So sprechen jüngere Frauen ältere Männer an.<br />
<b>„Hyung“ (형)</b> - So sprechen jüngere Männer ältere Männer an.<br />
<b>„Noona“ (누나)</b> - So sprechen jüngere Männer ältere Frauen an.<br />
<b>„Eonnie“ (언니)</b> - So sprechen jüngere Frauen ältere Frauen an.<br />
<b>„Sunbae“ (선배)</b> – Wird unabhängig vom Geschlecht genutzt, wenn man mit, zum Beispiel, einem älteren Kommilitonen an der Universität spricht.<br />
<b>„Hoobae“ (후배)</b> – Zum Beispiel jüngere Studenten werden mit „Hoobae“ angesprochen.<br />
<b>„Appa“ (아빠)</b> – Mit „Appa“ spricht man den eigenen Vater an.<br />
<b>„Eomma“ (엄마)</b> – Seine Mutter spricht man mit „Eomma“ an.</div>
<br />
<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Körperkontakt & Beziehungen</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Insgesamt geht man in Korea mit Körperkontakt <i>ziemlich sparsam</i> um. Das Küssen in der Öffentlichkeit ist unüblich und sollte deshalb eher vermieden werden. Auch das Händchenhalten zwischen Mann und Frau war eine Zeit lang eher ungern gesehen, heute jedoch wird es mittlerweile toleriert, auch wenn man eine solche Verhaltensweise dennoch selten sieht. Viel lockerer geht man in Korea aber mit dem Handhändchenhalten und dem Umarmen zwischen gleichen Geschlechtern um, denn eine solche Geste deutet auf die Nähe zueinander hin und hat keinerlei Bedeutung, was die sexuelle Zuneigung der jeweiligen Personen angeht.<br />
<br />
Sich nach drei Monaten verloben? In Korea ist dies keine Seltenheit, denn hier wird eine Liebesbeziehung bereits nach drei Monaten als sehr ernst angesehen und so ist es so, dass die verliebten Koreaner sich bereits nach diesem Zeitraum auch verloben.<br />
Bei einer Verabredung interessieren sich Koreaner vor allem für die Person, welche ihnen gegenübersitzt, ihren Beruf, Religionszugehörigkeit und Familie. All diese Frage sind jedoch nicht unhöflich gemeint, sondern sollen dabei helfen den Anderen einordnen zu können. Etwas, das auch heute noch in Korea sehr wichtig ist. </div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Bei Tisch</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Essen und Trinken gilt als großer Teil der koreanischen sozialen Interaktionen und so ist das Benehmen zu Tisch und das Essen generell in Korea mit Regeln verbunden. So sitzt man beim Essen oft auf einem Kissen auf dem Boden. Einen solchen Bereich darf man nie mit den Schuhen betreten und niemals seinem Gegenüber die Füße bzw. die Sohlen entgegenstrecken. Ein solches Verhalten gilt in Korea als absolutes Tabu.<br />
In der koreanischen Esskultur ist es oft so, dass man immer wieder zum Essen eingeladen wird - da es nicht üblich, dass jeder selbst bezahlt. Außerdem wichtig ist zu beachten, dass man sich nicht einfach hinsetzt, sondern der Platz angeboten wird. Während des Essens wird wenig bis gar nicht gesprochen. Ebenso ist es ein absolutes Tabu sich am Tisch die Nase zu putzen.<br />
<br />
Meist werden die Speisen getrennt und gleichzeitig auf dem Tisch serviert. Isst man Suppe oder Reis, verwendet man einen Löffel. Alles andere wird mit Stäbchen gegessen, so kann man aber für Reis Stäbchen verwenden. Messer werden oft nur in der Küche verwendet. Ist man dann mit dem Essen fertig, so legt man die Stäbchen auf den Tisch oder aber überkreuzt sie über einem Schälchen. <b>Auf gar keinen Fall</b> sollte man sie in den <b>Reis stecken</b>, denn das wird nur bei Ahnenverehrung so gemacht.<br />
<br />
Nach dem gemeinsamen Essen wird gelegentlich ein Kaffee angeboten. Doch Achtung – in Korea <b>schenkt sich niemand selbst ein</b>. Man schenkt dem Anderen mit beiden Händen ein und nimmt das Getränk auch wieder mit beiden Händen entgegen. Trinkt man mit einer älteren Person prostet man sich zu, wendet jedoch den Blick voneinander ab. In Korea herrscht außerdem ein gewisser Trinkzwang und so gilt es als äußerst unfreundlich, wenn man nicht mittrinkt. Lediglich aus wichtigen Gründen kann man sich diesem Zwang entziehen. So, zum Beispiel, wenn man gesundheitliche Probleme hat.<br />
<br />
In einem Restaurant zahlt man beim Verlassen des Hauses, denn die Bedienung wird nur zum Bedienen an den Tisch gerufen. Nachdem man mit dem Essen fertig ist, wird das Restaurant in der Regel sofort verlassen.</div>
<br />
<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Umgang miteinander und in der Öffentlichkeit</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Ähnlich wie auch bei uns, warten Fußgänger an roten Ampeln stets auf grün.<br />
<br />
Allgemein gelten Koreaner als <b>äußerst zuvorkommend und höflich</b> und genauso gehen sie auch mit ihren Mitmenschen um. Man kann jedoch beobachten, dass höher gestellte Menschen immer etwas höflicher behandelt werden. So ist es beispielsweise auch unfassbar unhöflich einer höhergestellten Person öffentlich zu widersprechen.<br />
<br />
Lautstarkes Lachen kann in der koreanischen Kultur ziemlich negativ empfunden werden. So fühlen sich die Koreaner oft persönlich betroffen und schämen sich. Maximal ein leichtes Lächeln sollte hier also gewählt werden.<br />
In Korea gilt die Benutzung der linken Hand als unhöflich, so sollte man, wenn man etwas gibt oder nimmt, stets die rechte Hand nutzten. Die linke Hand kann dabei höchstens als Unterstützung dienen und dem Handeln so einen gewissen Nachdruck verleihen.<br />
Ebenso, wie zur Begrüßung, verneigt man sich ebenfalls zum Dank. <i>Je tiefer hierbei die Verneigung, desto größer ist auch die Dankbarkeit</i>.<br />
<br />
Man sollte außerdem vermeiden jemanden mit erhobenem Zeigefinger zu sich heranzuwinken. Eine Geste, die in Korea jedoch schlichtweg als Beleidigung gesehen wird. So ist es außerdem ziemlich unhöflich, wenn mit dem Finger auf jemanden gezeigt wird.<br />
Jemand anderen bloßstellen gehört ebenfalls nicht zum guten Ton. Ebenso sollten peinliche Situationen unbedingt vermieden werden.<br />
<br />
<i>Nein sagen</i> und das <i>Abschlagen einer Bitte</i> gilt in Korea als <i>sehr unhöflich</i>. Man gibt seinem Gegenüber eher durch andere Merkmale zu verstehen, dass man nicht interessiert ist. Sagt ein Koreaner also zu und ändert seine Meinung, wird er zu dieser Verabredung einfach nicht erscheinen.<br />
<br />
Ein weiteres Merkmal, welches dem Umgang miteinander prägt, ist die <b>deutliche Trennung von Mann und Frau</b> in Korea. Die Rollen sind ziemlich klar verteilt und so ist es in der Regel so, dass der Mann derjenige ist, der Arbeiten geht, während sich die Frau um den Haushalt, die Kinder und die Finanzen kümmert. Auch gegessen wird getrennt: Zuerst isst der Mann mit den Kindern männlichen Geschlechtes und dann erst die Frauen und Mädchen der Familie. Eine solche Trennung ist jedoch oft nur noch auf dem Land zu finden.<br />
Der eigene Vater wird in der Regel extrem geachtet, so wird, wenn der Vater etwas verlangt, diese Sache immer sofort erledigt. <i>Je höher der soziale Rang ist, desto strenger sind meist auch die häuslichen Regeln</i>. Ein strenger Vater ist jedoch nicht gleich zu verurteilen. In Korea kümmern sich die Eltern normalerweise sehr um ihre Kinder und streben danach ihnen die bestmögliche Bildung zu ermöglichen, denn ein hohes Bildungsniveau bedeutet oft alles. Ein guter Bildungsstand ist oftmals der Startpunkt für ein erfolgreiches Leben. Nicht selten werden sogar die Partner auf Grund ihres Bildungsstandes ausgewählt.</div>
<br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Begrüßungsrituale</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">In Korea ist die Begrüßung eine sehr wichtige Sache, denn damit beginnt bereits ein bekanntschaftliches Verhältnis. Durch eine <b>leichte Verbeugung</b> zeigt man seinem Gegenüber Respekt. Doch auch hier gilt Vorsicht – in <b>Korea herrscht ein Rangsystem</b>. So verbeugt sich der Rangniedere vor dem Ranghöheren. In der heutigen Geschäftswelt ist es außerdem üblich, dass sich Geschäftsleute die Hand geben. Auch hier gelten jedoch einige Regeln: Gibt ein Rangniederer dem Randhöheren die Hand, so schütteln sie diese erst mit der rechten Hand, ehe sie vorsichtig ihre linke Hand auf die Rechte des Anderen legen, um dem Händedruck noch einen gewissen Nachdruck zu verleihen. Frauen und Kinder jedoch geben Männern im Allgemeinen nicht die Hand, hier sind eine Verbeugung oder ein Nicken die gängige Etikette.</div>
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<div class="inftitel_rechts">Anreden</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Höflichkeit ist innerhalb der koreanischen Kultur sehr wichtig. Ähnlich, wie den koreanischen Begrüßungsritualen, gibt es auch bei der Anrede einiges zu beachten, damit man in keinerlei Fettnäpfchen tritt. So wie jede andere Kultur auch, besitzt die koreanische Sprache eine eigene Art der gegenseitigen Anrede, die jedoch ein ziemlich kompliziertes Geflecht darstellt. Die unterschiedlichen Formen der Anrede zeigen Höflichkeit, Respekt und Nähe auf und regeln die zwischenmenschlichen Beziehungen, sodass sich an diesen <b>sozialen Hierarchien</b> deutlich aufzeigen lassen. So ist es in Korea ein absolutes Tabu jemanden, der in der Alters- oder sozialen Hierarchie oben steht, mit dem Vornamen anzusprechen. Generell ist die <i>Verwendung des Vornamens in Korea eher unhöflich</i>.<br />
Redet eine ältere Person eine Jüngere mit dem Vornamen und in einer weniger höflicheren Form an, während die jüngere Person die Ältere mit einem Titel und somit in höflicher Form anspricht, kommunizieren die zwei Personen zur gleichen Zeit auf unterschiedlichen Sprachebenen miteinander. In Deutschland wäre das, bis auf ein paar Ausnahmen, fast schon undenkbar. Wenn jemand geduzt wird, duzt man nicht selten automatisch zurück.<br />
In Korea ist außerdem der Wechsel der Anrede im Laufe des Lebens eher die Regel, denn jede Anrede steht für einen bestimmten Aspekt der eigenen Rolle innerhalb verschiedener Situationen und Gesellschaften. So ist es anfänglich oft schwierig für die jeweilige Situation eine angemessene Anrede zu finden. Es ist in Korea gar nicht unüblich, dass bei der ersten Begegnung Visitenkarten ausgetauscht werden oder man sich gegenseitig nach dem Alter oder dem Schulbesuch fragt, sodass ein benötigter Anknüpfungspunkt entsteht.<br />
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Anredeformen, wie „Herr“ oder „Frau“ wird man im Koreanischen nur vergebens suchen. Die <b>wichtigsten Anreden sind hier „-ssi“ (씨) und „-nim“ (님)</b>. Man kann diese beiden Silben mit jedem beliebigen Namen, egal ob sie mit dem vollständigen Namen oder aber nur dem Familiennamen, verbunden werden, verwenden. <b>„-ssi“ ist hierbei die normal höfliche Form</b> und <b>„-nim“ die sehr höfliche Form</b> dieser Anrede.<br />
Möchte man also jemanden mit dem Familiennamen „Kim“ und dem Vornamen „Jong-dae“ ansprechen, so sagt man „Kim Jong-dae-ssi“ oder „Kim Jong-dae-nim“. Man kann aber auch einfach „Jong-dae-ssi“ bzw. „Jong-dae-nim“ sagen.<br />
„-ssi“ wird dabei normalerweise für und von Personen verwendet, die jünger sind oder einen niederen Stand haben, wie zum Beispiel bei Erwachsenen oder der Chef gegenüber seinen Mitarbeitern, da dieser ebenfalls eine respektvolle Form nutzt. Ebenso wird „-ssi“ bei Kollegen verwendet, die genauso alt sind, wie man selbst, da man sich nicht besonders nahesteht, aber dennoch respektvoll miteinander umgeht.<br />
„-nim“ hingegen ist im Gegensatz zu „-ssi“ sehr höflich. So werden, zum Beispiel Lehrer („Seonsaeng“) mit „Seonsaeng-nim“ angesprochen, weil man dem Lehrer immer Respekt erweist. Ähnlich ist es hierbei mit anderen hohen Positionen, wie beispielsweise dem Chef, welcher mit „Sajang-nim“ angesprochen wird oder auch der Kunde im Geschäft, welcher „Son-nim“ wäre. So sprechen auch Idols ihre Kollegen, die vor ihnen debütiert sind mit „Sunbae-nim“ an.<br />
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Eher <i>informelle Formen</i> sind, zum Beispiel, <b>„-ah“ (아) bzw. „-ya“ (야)</b>. Man verwendet sie vorrangig bei Kindern und Freunden, wenn man diese direkt anspricht und diese gleichen Alters oder Jünger sind. Anders als „-ssi“ und „-nim“ werden diese immer nur mit dem Vornamen verwendet.<br />
Ist die letzte Silbe des Vornamens ein Konsonant, so nutzt man „-ah“. Ist sie ein <b>Vokal verwendet man „-ya“</b>. So ruft die Mutter ihre Tochter „Eunhui“ beispielsweise „Eunhui-ya“.<br />
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Im Koreanischen spielt das <b>Alter eine wichtige Rolle</b>, um herauszufinden, wie man seinem Gegenüber respektvoll entgegentritt. Es existiert jedoch auch eine gewisse Hierarchie unter Freunden, Verwandten und Bekannten.<br />
Jüngere Personen werden als <i>„Dongsaeng“ (동생)</i> bezeichnet, was so viel bedeutet, wie kleiner Bruder oder auch kleine Schwester. Sollten du und dein Gegenüber das gleiche Alter haben, so kannst du mit <i>„Chingu“ (친구)</i> ansprechen, was so viel heißt, wie Freund. Diese Anrede sollte jedoch lediglich unter Freunden verwendet werden und nicht bei Personen, die man nicht kennt oder auf der Arbeit. Spricht man über jüngere, weibliche Freunde oder Geschwister so verwendet man <i>„Yeodongsaeng“ (여동생)</i>. Redet man hingegen über seine jüngeren, männlichen Freunde oder Geschwister, so nutzt man <i>„Namdongsaeng“ (남동생)</i>.<br />
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<b>Weitere koreanische Anreden:</b><br />
<b>„Oppa“ (오빠)</b> - So sprechen jüngere Frauen ältere Männer an.<br />
<b>„Hyung“ (형)</b> - So sprechen jüngere Männer ältere Männer an.<br />
<b>„Noona“ (누나)</b> - So sprechen jüngere Männer ältere Frauen an.<br />
<b>„Eonnie“ (언니)</b> - So sprechen jüngere Frauen ältere Frauen an.<br />
<b>„Sunbae“ (선배)</b> – Wird unabhängig vom Geschlecht genutzt, wenn man mit, zum Beispiel, einem älteren Kommilitonen an der Universität spricht.<br />
<b>„Hoobae“ (후배)</b> – Zum Beispiel jüngere Studenten werden mit „Hoobae“ angesprochen.<br />
<b>„Appa“ (아빠)</b> – Mit „Appa“ spricht man den eigenen Vater an.<br />
<b>„Eomma“ (엄마)</b> – Seine Mutter spricht man mit „Eomma“ an.</div>
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<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Körperkontakt & Beziehungen</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Insgesamt geht man in Korea mit Körperkontakt <i>ziemlich sparsam</i> um. Das Küssen in der Öffentlichkeit ist unüblich und sollte deshalb eher vermieden werden. Auch das Händchenhalten zwischen Mann und Frau war eine Zeit lang eher ungern gesehen, heute jedoch wird es mittlerweile toleriert, auch wenn man eine solche Verhaltensweise dennoch selten sieht. Viel lockerer geht man in Korea aber mit dem Handhändchenhalten und dem Umarmen zwischen gleichen Geschlechtern um, denn eine solche Geste deutet auf die Nähe zueinander hin und hat keinerlei Bedeutung, was die sexuelle Zuneigung der jeweiligen Personen angeht.<br />
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Sich nach drei Monaten verloben? In Korea ist dies keine Seltenheit, denn hier wird eine Liebesbeziehung bereits nach drei Monaten als sehr ernst angesehen und so ist es so, dass die verliebten Koreaner sich bereits nach diesem Zeitraum auch verloben.<br />
Bei einer Verabredung interessieren sich Koreaner vor allem für die Person, welche ihnen gegenübersitzt, ihren Beruf, Religionszugehörigkeit und Familie. All diese Frage sind jedoch nicht unhöflich gemeint, sondern sollen dabei helfen den Anderen einordnen zu können. Etwas, das auch heute noch in Korea sehr wichtig ist. </div>
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<div class="inftitel_rechts">Bei Tisch</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Essen und Trinken gilt als großer Teil der koreanischen sozialen Interaktionen und so ist das Benehmen zu Tisch und das Essen generell in Korea mit Regeln verbunden. So sitzt man beim Essen oft auf einem Kissen auf dem Boden. Einen solchen Bereich darf man nie mit den Schuhen betreten und niemals seinem Gegenüber die Füße bzw. die Sohlen entgegenstrecken. Ein solches Verhalten gilt in Korea als absolutes Tabu.<br />
In der koreanischen Esskultur ist es oft so, dass man immer wieder zum Essen eingeladen wird - da es nicht üblich, dass jeder selbst bezahlt. Außerdem wichtig ist zu beachten, dass man sich nicht einfach hinsetzt, sondern der Platz angeboten wird. Während des Essens wird wenig bis gar nicht gesprochen. Ebenso ist es ein absolutes Tabu sich am Tisch die Nase zu putzen.<br />
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Meist werden die Speisen getrennt und gleichzeitig auf dem Tisch serviert. Isst man Suppe oder Reis, verwendet man einen Löffel. Alles andere wird mit Stäbchen gegessen, so kann man aber für Reis Stäbchen verwenden. Messer werden oft nur in der Küche verwendet. Ist man dann mit dem Essen fertig, so legt man die Stäbchen auf den Tisch oder aber überkreuzt sie über einem Schälchen. <b>Auf gar keinen Fall</b> sollte man sie in den <b>Reis stecken</b>, denn das wird nur bei Ahnenverehrung so gemacht.<br />
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Nach dem gemeinsamen Essen wird gelegentlich ein Kaffee angeboten. Doch Achtung – in Korea <b>schenkt sich niemand selbst ein</b>. Man schenkt dem Anderen mit beiden Händen ein und nimmt das Getränk auch wieder mit beiden Händen entgegen. Trinkt man mit einer älteren Person prostet man sich zu, wendet jedoch den Blick voneinander ab. In Korea herrscht außerdem ein gewisser Trinkzwang und so gilt es als äußerst unfreundlich, wenn man nicht mittrinkt. Lediglich aus wichtigen Gründen kann man sich diesem Zwang entziehen. So, zum Beispiel, wenn man gesundheitliche Probleme hat.<br />
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In einem Restaurant zahlt man beim Verlassen des Hauses, denn die Bedienung wird nur zum Bedienen an den Tisch gerufen. Nachdem man mit dem Essen fertig ist, wird das Restaurant in der Regel sofort verlassen.</div>
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<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Umgang miteinander und in der Öffentlichkeit</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Ähnlich wie auch bei uns, warten Fußgänger an roten Ampeln stets auf grün.<br />
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Allgemein gelten Koreaner als <b>äußerst zuvorkommend und höflich</b> und genauso gehen sie auch mit ihren Mitmenschen um. Man kann jedoch beobachten, dass höher gestellte Menschen immer etwas höflicher behandelt werden. So ist es beispielsweise auch unfassbar unhöflich einer höhergestellten Person öffentlich zu widersprechen.<br />
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Lautstarkes Lachen kann in der koreanischen Kultur ziemlich negativ empfunden werden. So fühlen sich die Koreaner oft persönlich betroffen und schämen sich. Maximal ein leichtes Lächeln sollte hier also gewählt werden.<br />
In Korea gilt die Benutzung der linken Hand als unhöflich, so sollte man, wenn man etwas gibt oder nimmt, stets die rechte Hand nutzten. Die linke Hand kann dabei höchstens als Unterstützung dienen und dem Handeln so einen gewissen Nachdruck verleihen.<br />
Ebenso, wie zur Begrüßung, verneigt man sich ebenfalls zum Dank. <i>Je tiefer hierbei die Verneigung, desto größer ist auch die Dankbarkeit</i>.<br />
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Man sollte außerdem vermeiden jemanden mit erhobenem Zeigefinger zu sich heranzuwinken. Eine Geste, die in Korea jedoch schlichtweg als Beleidigung gesehen wird. So ist es außerdem ziemlich unhöflich, wenn mit dem Finger auf jemanden gezeigt wird.<br />
Jemand anderen bloßstellen gehört ebenfalls nicht zum guten Ton. Ebenso sollten peinliche Situationen unbedingt vermieden werden.<br />
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<i>Nein sagen</i> und das <i>Abschlagen einer Bitte</i> gilt in Korea als <i>sehr unhöflich</i>. Man gibt seinem Gegenüber eher durch andere Merkmale zu verstehen, dass man nicht interessiert ist. Sagt ein Koreaner also zu und ändert seine Meinung, wird er zu dieser Verabredung einfach nicht erscheinen.<br />
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Ein weiteres Merkmal, welches dem Umgang miteinander prägt, ist die <b>deutliche Trennung von Mann und Frau</b> in Korea. Die Rollen sind ziemlich klar verteilt und so ist es in der Regel so, dass der Mann derjenige ist, der Arbeiten geht, während sich die Frau um den Haushalt, die Kinder und die Finanzen kümmert. Auch gegessen wird getrennt: Zuerst isst der Mann mit den Kindern männlichen Geschlechtes und dann erst die Frauen und Mädchen der Familie. Eine solche Trennung ist jedoch oft nur noch auf dem Land zu finden.<br />
Der eigene Vater wird in der Regel extrem geachtet, so wird, wenn der Vater etwas verlangt, diese Sache immer sofort erledigt. <i>Je höher der soziale Rang ist, desto strenger sind meist auch die häuslichen Regeln</i>. Ein strenger Vater ist jedoch nicht gleich zu verurteilen. In Korea kümmern sich die Eltern normalerweise sehr um ihre Kinder und streben danach ihnen die bestmögliche Bildung zu ermöglichen, denn ein hohes Bildungsniveau bedeutet oft alles. Ein guter Bildungsstand ist oftmals der Startpunkt für ein erfolgreiches Leben. Nicht selten werden sogar die Partner auf Grund ihres Bildungsstandes ausgewählt.</div>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wohnen und Leben]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=24</link>
			<pubDate>Tue, 30 May 2023 16:00:16 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=24</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Wohnen und Leben</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Wie vermutlich in jeder anderen Großstadt dieser Welt, ist auch das Leben und Wohnen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul vor allem eins – und zwar beengt. So weist Seoul <i>weltweit</i> die zweithöchste Bevölkerungsdichte nach <i>Paris</i> auf. Im Jahr <i>2019</i> lebten <i>knapp 9.700.000</i> Menschen in der Hauptstadt. Vermutlich ist es dann auch kein Wunder, dass der Großteil der Bevölkerung hier in kleinen Ein-Zimmer-Apartments lebt und selbst diese sind oftmals nicht unbedingt preiswert. Natürlich gibt es auch schicke Wohnungen, die oft z.B. in <i>Gangnam-gu</i> gelegen sind, die dann jedoch von den Leuten bewohnt haben, die Geld haben – so unter anderem auch etlichen K-Pop Idols. <br />
Alle anderen Bewohner von Seoul leben also eher in einem der vielen Apartment-Komplexen, die sich quer durch die Stadt ziehen. Wichtig ist hierbei jedoch vor allem auch, dass der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität so kurz, wie möglich gehalten werden soll. So investieren Koreaner*innen sehr viel Zeit in ihre Karriere – oft bleibt hierbei eben auch keine Zeit für eine Beziehung, sodass es nicht unüblich ist, dass viele Koreaner*innen noch bei ihren Eltern wohnen, solange sie Single oder noch nicht verheiratet sind, auch um eben Geld zu sparen. <br />
<br />
Während heute hohe Gebäude das Stadtbild prägen, so war dies jedoch nicht immer so. Früher war Seoul voll mit so genannten <i>Hanoks</i> - traditionelle Wohnhäuser, welche ihr ganz eigene Philosophie hatten und auf den fünf Elementen <i>Holz, Feuer, Metall, Erde und Wasser</i> basieren. Die Gebäude versuchten eine Koexistenz von Menschen und Natur zu schaffen. <br />
In Seoul gibt es noch die <i>Bukchon Hanok Village</i>, was ein traditionell koreanisches Dorf widerspiegeln soll. Das Dorf selbst besteht aus ca. 900 dieser Hanoks-Häuser.  Gelegen auf einem Hügel zwischen dem <i>Gyeongbok-Palast</i>, dem <i>Changdeok-Palast</i> und <i>dem königlichen Jongmyo-Schrein</i> ist das Dorf hierbei ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. <br />
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Praktisch sind die Wohnungen in Südkorea alle Male – auch wenn sie wirklich klein sind. So öffnet man die meisten Wohnungen hier mit einem Pin-Code, sodass ein Schlüssel, wie wir ihn vielleicht kennen, nicht nötig ist. Oft ist es sogar so, dass man auf einem kleinen Monitor erkennen kann, wer sich vor der Tür befindet. </div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Wohnen und Leben</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Wie vermutlich in jeder anderen Großstadt dieser Welt, ist auch das Leben und Wohnen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul vor allem eins – und zwar beengt. So weist Seoul <i>weltweit</i> die zweithöchste Bevölkerungsdichte nach <i>Paris</i> auf. Im Jahr <i>2019</i> lebten <i>knapp 9.700.000</i> Menschen in der Hauptstadt. Vermutlich ist es dann auch kein Wunder, dass der Großteil der Bevölkerung hier in kleinen Ein-Zimmer-Apartments lebt und selbst diese sind oftmals nicht unbedingt preiswert. Natürlich gibt es auch schicke Wohnungen, die oft z.B. in <i>Gangnam-gu</i> gelegen sind, die dann jedoch von den Leuten bewohnt haben, die Geld haben – so unter anderem auch etlichen K-Pop Idols. <br />
Alle anderen Bewohner von Seoul leben also eher in einem der vielen Apartment-Komplexen, die sich quer durch die Stadt ziehen. Wichtig ist hierbei jedoch vor allem auch, dass der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität so kurz, wie möglich gehalten werden soll. So investieren Koreaner*innen sehr viel Zeit in ihre Karriere – oft bleibt hierbei eben auch keine Zeit für eine Beziehung, sodass es nicht unüblich ist, dass viele Koreaner*innen noch bei ihren Eltern wohnen, solange sie Single oder noch nicht verheiratet sind, auch um eben Geld zu sparen. <br />
<br />
Während heute hohe Gebäude das Stadtbild prägen, so war dies jedoch nicht immer so. Früher war Seoul voll mit so genannten <i>Hanoks</i> - traditionelle Wohnhäuser, welche ihr ganz eigene Philosophie hatten und auf den fünf Elementen <i>Holz, Feuer, Metall, Erde und Wasser</i> basieren. Die Gebäude versuchten eine Koexistenz von Menschen und Natur zu schaffen. <br />
In Seoul gibt es noch die <i>Bukchon Hanok Village</i>, was ein traditionell koreanisches Dorf widerspiegeln soll. Das Dorf selbst besteht aus ca. 900 dieser Hanoks-Häuser.  Gelegen auf einem Hügel zwischen dem <i>Gyeongbok-Palast</i>, dem <i>Changdeok-Palast</i> und <i>dem königlichen Jongmyo-Schrein</i> ist das Dorf hierbei ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. <br />
<br />
Praktisch sind die Wohnungen in Südkorea alle Male – auch wenn sie wirklich klein sind. So öffnet man die meisten Wohnungen hier mit einem Pin-Code, sodass ein Schlüssel, wie wir ihn vielleicht kennen, nicht nötig ist. Oft ist es sogar so, dass man auf einem kleinen Monitor erkennen kann, wer sich vor der Tür befindet. </div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kleiner Südkorea-Kurs]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=23</link>
			<pubDate>Tue, 30 May 2023 15:58:36 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Die koreanische Küche</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Das südkoreanische <b>Nationalgericht</b> ist <i>Kimchi</i>. Kimchi ist scharf eingelegtes Gemüse, welches durch die koreanische Welle immer weltweiter bekannter wurde. Ebenso, wie <i>Koreanisches Barbecue</i>, welches ebenso immer beliebter wird. <br />
<br />
<i>Bulgogi</i>, also gebratene Rindfleischstreifen, nehmen innerhalb der koreanischen Küche eine besondere Stellung ein. Die Streifen werden in einer Mischung aus Sojasauce, Sesam und den verschiedensten Gewürzen eingelegt und dann auf einem Holzkohlefeuer angebraten. Mindestens genauso lecker, wie Bulgogi ist <i>Galbi</i>. Dies sind zarte Rippenstücke, die ebenfalls gut gewürzt sind und angebraten werden. <br />
Der wichtigste Bestandteil der koreanischen Küche ist und bleibt jedoch Reis. <br />
<br />
Zu den typischsten koreanischen Gerichten gehören unter anderem <i>Bibimbap</i>, welches mit Reis, verschiedenen Gemüsesorten, etwas Rindfleisch oder Tofu, einem gebratenen Ei und Gochujang serviert wird. Das klassische Resteesen gibt es jedoch in unzähligen Variationen – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ebenso bekannt sind wohl auch <i>Tteokbokki</i>. Hierbei handelt es sich oft um ein beliebtes Imbissgericht, welches man in den Straßen von Seoul bekommt. Die Zylinderförmigen Reiskuchen werden hierbei in einer recht scharfen Sauce gegart. Auch wirklich lecker und zu empfehlen ist außerdem <i>Jajangmyeon</i>. Das beliebte Nudelgericht wird in einer Pfanne mit Öl, salziger schwarzer Sojabohnenpaste, Fleisch und Gemüse zubereitet. Gerade, wenn es finanziell mal wieder knapp werden sollte, ist Jajangmyeon genau das Richtige, denn das Gericht ist wirklich unglaublich preisgünstig und schnell zu machen.</div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Militärpflicht</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Die <i>Militärpflicht</i> hat bis heute in Südkorea eine große Bedeutung, so ist diese eben auch in der Verfassung als eine von <i>vier Pflichten des Staatsbürgers</i> niedergeschrieben. Wer diesen Militärdienst verweigert, muss sogar mit hohen Strafen rechnen. Bereits ab <b>18 Jahren</b> kann man sich freiwillig melden, dass<i>normale Einberufungsalter</i> liegt jedoch aber zwischen <b>20-30 Jahren</b>. <br />
<br />
Die <i>Dauer des Dienstes</i> richtet sich nach der Teilstreitkraft, in welcher dieser abgeleistet wird. Im <i>normalen Heer</i> und in der <i>Marineinfanterie</i> werden <b>18 Monate</b> gedient – dies ist auch oft die Zeit, welche Idols im Militär verbringen und welche für diesen Zeitpunkt ihre Karriere unterbrechen müssen. Ansonsten dienen Wehrpflichtige in der <i>Marine</i> <b>20 Monate</b> und in der <i>Luftwaffe</i> <b>21 Monate</b>. <br />
<br />
Eine Besonderheit stellt das <i>KATUSA-Programm</i< dar, welches englischsprachigen südkoreanischen Wehrpflichtigen erlaubt, ihren Wehrdienst alternativ in der <i>8. US-Armee der US Army</i> abzuleisten, die in Südkorea stationiert ist. <i>YoungK</i> von <i>Day6</i> war das erste Idol, welches <i>2021</i> Teil davon war. <br />
<br />
Es ist jedoch auch möglich vom Militärdienst befreit zu werden oder dazu verpflichtend stattdessen gemeinnützige Arbeit zu leisten, wenn es z.B. gesundheitliche Gründe gibt. <br />
<br />
An sich gilt die Wehrpflicht nur für Männer, jedoch dürfen sich Frauen <i>seit 1950</i> freiwillig werden, hier werden ihnen jedoch einige Bereich verwehrt.</div>
<br />
<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Feierkultur</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Das Nachtleben in Südkorea hat für jeden Geschmack etwas zu bieten – von <i>lokalen Tanzclubs</i> bis hin zu <i>Restaurants</i>, <i>Märkten</i> und <i>Karaoke Bars</i> findet man in den Straßen von Seoul so gut wie alles. Die besten Nachtclubs in Seoul haben normalerweise eine <i>günstige Lage zu den U-Bahn-Stationen oder zu Bushaltestellen</i>. Man kann sich dennoch auch auf die Taxis verlassen, welche die ganze Nacht lang fahren, um die Bar- und Clubbesucher sicher von A nach B zu bringen. Zahlreiche Bars und Clubs, die oft die ganze Nacht lang offen haben, sind zwar auch zugänglich für Ausländer, einige jedoch sind einzig und allein für Koreaner*innen zugänglich. Generell gilt Seoul als <i>eine der besten Städte zum Feiern</i>. <br />
<br />
Gerade <i>Karaoke</i> ist ein sehr beliebter Zeitvertrieb in Korea. Sogenannte <i>Noraebangs</i> sind an so gut, wie jeder Ecke zu finden und sind nicht nur bei den jungen Leuten beliebt, sondern auch viele ältere Leute zieht es dort gerne einmal hinein, wenn ihnen nach einer guten Karaoke-Session ist. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wichtige Feiertage:</span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neujahrstag (01. Januar):</span> Als erster Tag im neuen Jahr ist der <i>Neujahrstag</i> für viele Südkoreaner*innen sehr wichtig. Hier treffen sich oft viele Leute zum Sonnenaufgang, um diesen miteinander zu verbringen – gerade berühmte Strände oder Berge sind hierfür beliebte Orte.<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seollal (21.-24. Januar – 1. Januar nach dem Mondkalender):</span> Noch bedeutsamer als der <i>Neujahrstag</i> ist jedoch <b>Seollal</b> - das <i>Neujahr nach dem Mondkalender</i>. Die meisten Firmen bleiben an diesen Tagen geschlossen und die meisten Menschen in Südkorea besuchen ihre Heimat und ihre Familien. Hier werden teilweise sogar traditionelle Spiele gespielt. Am Tag von <i>Seollal</i> selbst stehen alle früh auf, ziehen sich ihre beste Kleidung an und überbringen die Neujahrsgrüße ihren älteren Familienmitgliedern. Eine übliche Speise an diesen Tagen ist <i>Tteokguk</i>, was Suppe mit Reiskuchen ist. Dieses Gericht soll ein gutes neues Jahr bringen.<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag der Unabhängigkeitsbewegung (01. März):</span> Am 01. März 1919 begann mit der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung die dazugehörige Bewegung in Seoul. In dieser Erklärung beanspruchte Korea seine Unabhängigkeit von der Kolonialherrschaft Japan. Um genau diesem Tag zu gedenken, wurde der 01. März als offizieller Feiertag eingeführt. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kindertag (05. Mai):</span> In der Hoffnung, dass alle Kinder zu <i>guten Erwachsenen</i> heranwachsen, wurde dieser Tag in Südkorea ins Leben gerufen. An diesem Tag werden im ganzen Land verschiedene Events für Kinder und Familien angeboten, wie z.B. in Freizeitparks. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Buddhas Geburtstag (27. Mai):</span> Am 8. Tag des 4. Monats nach dem Mondkalender wird der Geburtstag Buddhas, dem Begründer der buddhistischen Lehre, gefeiert. In Korea nennt man diesen Tag auch oft <i>“Tag der Ankunft Buddhas</i>. An diesem Tag werden in allen Tempeln Veranstaltungen abgehalten, welche mit vielen bunten Laternen geschmückt sind. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gefallenengedanktag (06. Juni):</span> Der 06. Juni ist in Südkorea ein Gedenktag an all die Soldaten, die für das Land ihr Leben gelassen haben. Im gesamten Land werden hierzu Gedenkzeremonien abgehalten, während die größte auf dem Nationalfriedhof in Seoul stattfindet. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag der Befreiung (15. August):</span> Dieser Tag gedenkt der Unabhängigkeit Korea von der japanischen Kolonialherrschaft am <i>15. August 1945</i>. Ebenso wird die <i>Bildung der Regierung</i> vom <i>15.August 1948</i> gefeiert. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chuseok (28.-30. September, 15. August nach dem Mondkalender):</span> Ebenso, wie <i>Seollal</i> ist <b>Chuseok</b> ein traditioneller Feiertag in Korea – so wird Chuseok auch oft als koreanisches Erntedankfest bezeichnet. Auch an diesen Feiertagen versammelt sich die ganze Familie, um den Ahnen zu gedenken und der Reichhaltigkeit und Nahrung der Erde zu danken. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag der Staatsgründung (03. Oktober):</span> Am 03.Oktober wird die Gründung des ersten Königreiches auf der koreanischen Halbinsel gefeiert. Auf Grund dieses Feiertages finden in den verschiedenen Regionen Zeremonien statt, so wie etwa am <i>Schrein Dangunseongjeon</i> in Seoul. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag des Hangeul (09. Oktober):</span> An diesem Tag werden die Entstehung und die Verbreitung der koreanischen Schrift, <i>Hangeul</i>, gefeiert. Die Schrift wurde durch den König <i>Seojong</i> verbreitet und soll auch heute noch den Menschen die Einzigartigkeit dieser Schrift näherbringen. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weihnachten (25. Dezember):</span> Weihnachten ist, auch wie bei uns, ein christlicher Feiertag, welcher die Geburt von Jesus Christus zelebriert. Ähnlich wie bei uns werden auch in Südkorea die Städte anlässlich dieses Feiertages geschmückt. Vor allem <i>junge Paare</i> feiern Weihnachten als <i>romantisches Fest der Liebe</i> oder gehen <i>gemeinsam mit Freunden</i> feiern. <br />
</li>
</ul>
</div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Einwohner und Religion</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Im <b>Jahr 2020</b> hatte Südkorea eine Bevölkerungsgröße von ca. <b>51,8 Millionen Einwohnern</b>. Der Großteil dieser Bevölkerung sind außerdem Südkoreaner. Generell haben Südkoreaner eine sehr hohe Lebenserwartung und werden im Vergleich zu anderen Ländern sehr alt. </div>
<br />
<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Wetter und Klima</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">In der gemäßigten Klimazone gelegen unterscheidet man in Südkorea, ebenso wie bei uns, in den vier Jahreszeiten. Der <i>Frühling</i> beginnt hier meist zwischen <i>Ende März und Anfang April</i> und ist mild und recht sonnig. <br />
Im <i>Sommer</i> bringen die heißen Winde von den Philippinen die heiße und feuchte Luft herbei. Typisch für Südkorea ist im Sommer die <i>Monsumzeit</i>, welche auch <i>Jangma (장마)</i> genannt wird. Diese beginnt meist <i>Ende Juni</i> und zieht sich bis in den <i>September</i>. Während dieser Zeit fällt ein Großteil der jährlichen Niederschläge des Landes – Regen wechselt hier mit klaren Tagen. Auf diese Zeit folgt oft der <i>Mittsommer</i>, welcher durch die hohe Luftfeuchtigkeit nur schwer zu ertragen ist. Die Tageshöchsttemperatur übersteigt hier gut und gerne mal 30 °C. <br />
Ein klein bisschen Abkühlung bringt hierbei der <i>Herbst</i>, welcher so langsam <i>Mitte September</i> einsetzt. Die Temperaturen sinken zwar langsam, aber dennoch kann man noch immer mit viel Sonne rechnen und kann noch immer ein paar schöne Stunden am Han River verbringen. <br />
Der <i>Winter</i> in Südkorea ist sehr kalt und trocken, doch Schnee gibt es hier tatsächlich selten.</div>
<br />
<div class="inftitel_rechts">Währung</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Die offiziell südkoreanische Währung ist der <b>Won</b>. 100.000 Won – klingt erst einmal viel, oder? Umgerechnet sind das jedoch nur knapp 71,30€ und das klingt dann doch nicht mehr ganz so viel Geld. Wer in Südkorea also das große Geld machen will, sollte sich also doch anstrengen. </div>
<br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="inf1"><div class="inftitel_links">Die koreanische Küche</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Das südkoreanische <b>Nationalgericht</b> ist <i>Kimchi</i>. Kimchi ist scharf eingelegtes Gemüse, welches durch die koreanische Welle immer weltweiter bekannter wurde. Ebenso, wie <i>Koreanisches Barbecue</i>, welches ebenso immer beliebter wird. <br />
<br />
<i>Bulgogi</i>, also gebratene Rindfleischstreifen, nehmen innerhalb der koreanischen Küche eine besondere Stellung ein. Die Streifen werden in einer Mischung aus Sojasauce, Sesam und den verschiedensten Gewürzen eingelegt und dann auf einem Holzkohlefeuer angebraten. Mindestens genauso lecker, wie Bulgogi ist <i>Galbi</i>. Dies sind zarte Rippenstücke, die ebenfalls gut gewürzt sind und angebraten werden. <br />
Der wichtigste Bestandteil der koreanischen Küche ist und bleibt jedoch Reis. <br />
<br />
Zu den typischsten koreanischen Gerichten gehören unter anderem <i>Bibimbap</i>, welches mit Reis, verschiedenen Gemüsesorten, etwas Rindfleisch oder Tofu, einem gebratenen Ei und Gochujang serviert wird. Das klassische Resteesen gibt es jedoch in unzähligen Variationen – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ebenso bekannt sind wohl auch <i>Tteokbokki</i>. Hierbei handelt es sich oft um ein beliebtes Imbissgericht, welches man in den Straßen von Seoul bekommt. Die Zylinderförmigen Reiskuchen werden hierbei in einer recht scharfen Sauce gegart. Auch wirklich lecker und zu empfehlen ist außerdem <i>Jajangmyeon</i>. Das beliebte Nudelgericht wird in einer Pfanne mit Öl, salziger schwarzer Sojabohnenpaste, Fleisch und Gemüse zubereitet. Gerade, wenn es finanziell mal wieder knapp werden sollte, ist Jajangmyeon genau das Richtige, denn das Gericht ist wirklich unglaublich preisgünstig und schnell zu machen.</div>
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<div class="inftitel_rechts">Militärpflicht</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Die <i>Militärpflicht</i> hat bis heute in Südkorea eine große Bedeutung, so ist diese eben auch in der Verfassung als eine von <i>vier Pflichten des Staatsbürgers</i> niedergeschrieben. Wer diesen Militärdienst verweigert, muss sogar mit hohen Strafen rechnen. Bereits ab <b>18 Jahren</b> kann man sich freiwillig melden, dass<i>normale Einberufungsalter</i> liegt jedoch aber zwischen <b>20-30 Jahren</b>. <br />
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Die <i>Dauer des Dienstes</i> richtet sich nach der Teilstreitkraft, in welcher dieser abgeleistet wird. Im <i>normalen Heer</i> und in der <i>Marineinfanterie</i> werden <b>18 Monate</b> gedient – dies ist auch oft die Zeit, welche Idols im Militär verbringen und welche für diesen Zeitpunkt ihre Karriere unterbrechen müssen. Ansonsten dienen Wehrpflichtige in der <i>Marine</i> <b>20 Monate</b> und in der <i>Luftwaffe</i> <b>21 Monate</b>. <br />
<br />
Eine Besonderheit stellt das <i>KATUSA-Programm</i< dar, welches englischsprachigen südkoreanischen Wehrpflichtigen erlaubt, ihren Wehrdienst alternativ in der <i>8. US-Armee der US Army</i> abzuleisten, die in Südkorea stationiert ist. <i>YoungK</i> von <i>Day6</i> war das erste Idol, welches <i>2021</i> Teil davon war. <br />
<br />
Es ist jedoch auch möglich vom Militärdienst befreit zu werden oder dazu verpflichtend stattdessen gemeinnützige Arbeit zu leisten, wenn es z.B. gesundheitliche Gründe gibt. <br />
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An sich gilt die Wehrpflicht nur für Männer, jedoch dürfen sich Frauen <i>seit 1950</i> freiwillig werden, hier werden ihnen jedoch einige Bereich verwehrt.</div>
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<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Feierkultur</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Das Nachtleben in Südkorea hat für jeden Geschmack etwas zu bieten – von <i>lokalen Tanzclubs</i> bis hin zu <i>Restaurants</i>, <i>Märkten</i> und <i>Karaoke Bars</i> findet man in den Straßen von Seoul so gut wie alles. Die besten Nachtclubs in Seoul haben normalerweise eine <i>günstige Lage zu den U-Bahn-Stationen oder zu Bushaltestellen</i>. Man kann sich dennoch auch auf die Taxis verlassen, welche die ganze Nacht lang fahren, um die Bar- und Clubbesucher sicher von A nach B zu bringen. Zahlreiche Bars und Clubs, die oft die ganze Nacht lang offen haben, sind zwar auch zugänglich für Ausländer, einige jedoch sind einzig und allein für Koreaner*innen zugänglich. Generell gilt Seoul als <i>eine der besten Städte zum Feiern</i>. <br />
<br />
Gerade <i>Karaoke</i> ist ein sehr beliebter Zeitvertrieb in Korea. Sogenannte <i>Noraebangs</i> sind an so gut, wie jeder Ecke zu finden und sind nicht nur bei den jungen Leuten beliebt, sondern auch viele ältere Leute zieht es dort gerne einmal hinein, wenn ihnen nach einer guten Karaoke-Session ist. <br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wichtige Feiertage:</span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neujahrstag (01. Januar):</span> Als erster Tag im neuen Jahr ist der <i>Neujahrstag</i> für viele Südkoreaner*innen sehr wichtig. Hier treffen sich oft viele Leute zum Sonnenaufgang, um diesen miteinander zu verbringen – gerade berühmte Strände oder Berge sind hierfür beliebte Orte.<br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seollal (21.-24. Januar – 1. Januar nach dem Mondkalender):</span> Noch bedeutsamer als der <i>Neujahrstag</i> ist jedoch <b>Seollal</b> - das <i>Neujahr nach dem Mondkalender</i>. Die meisten Firmen bleiben an diesen Tagen geschlossen und die meisten Menschen in Südkorea besuchen ihre Heimat und ihre Familien. Hier werden teilweise sogar traditionelle Spiele gespielt. Am Tag von <i>Seollal</i> selbst stehen alle früh auf, ziehen sich ihre beste Kleidung an und überbringen die Neujahrsgrüße ihren älteren Familienmitgliedern. Eine übliche Speise an diesen Tagen ist <i>Tteokguk</i>, was Suppe mit Reiskuchen ist. Dieses Gericht soll ein gutes neues Jahr bringen.<br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag der Unabhängigkeitsbewegung (01. März):</span> Am 01. März 1919 begann mit der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung die dazugehörige Bewegung in Seoul. In dieser Erklärung beanspruchte Korea seine Unabhängigkeit von der Kolonialherrschaft Japan. Um genau diesem Tag zu gedenken, wurde der 01. März als offizieller Feiertag eingeführt. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Kindertag (05. Mai):</span> In der Hoffnung, dass alle Kinder zu <i>guten Erwachsenen</i> heranwachsen, wurde dieser Tag in Südkorea ins Leben gerufen. An diesem Tag werden im ganzen Land verschiedene Events für Kinder und Familien angeboten, wie z.B. in Freizeitparks. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Buddhas Geburtstag (27. Mai):</span> Am 8. Tag des 4. Monats nach dem Mondkalender wird der Geburtstag Buddhas, dem Begründer der buddhistischen Lehre, gefeiert. In Korea nennt man diesen Tag auch oft <i>“Tag der Ankunft Buddhas</i>. An diesem Tag werden in allen Tempeln Veranstaltungen abgehalten, welche mit vielen bunten Laternen geschmückt sind. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gefallenengedanktag (06. Juni):</span> Der 06. Juni ist in Südkorea ein Gedenktag an all die Soldaten, die für das Land ihr Leben gelassen haben. Im gesamten Land werden hierzu Gedenkzeremonien abgehalten, während die größte auf dem Nationalfriedhof in Seoul stattfindet. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag der Befreiung (15. August):</span> Dieser Tag gedenkt der Unabhängigkeit Korea von der japanischen Kolonialherrschaft am <i>15. August 1945</i>. Ebenso wird die <i>Bildung der Regierung</i> vom <i>15.August 1948</i> gefeiert. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chuseok (28.-30. September, 15. August nach dem Mondkalender):</span> Ebenso, wie <i>Seollal</i> ist <b>Chuseok</b> ein traditioneller Feiertag in Korea – so wird Chuseok auch oft als koreanisches Erntedankfest bezeichnet. Auch an diesen Feiertagen versammelt sich die ganze Familie, um den Ahnen zu gedenken und der Reichhaltigkeit und Nahrung der Erde zu danken. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag der Staatsgründung (03. Oktober):</span> Am 03.Oktober wird die Gründung des ersten Königreiches auf der koreanischen Halbinsel gefeiert. Auf Grund dieses Feiertages finden in den verschiedenen Regionen Zeremonien statt, so wie etwa am <i>Schrein Dangunseongjeon</i> in Seoul. <br />
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<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tag des Hangeul (09. Oktober):</span> An diesem Tag werden die Entstehung und die Verbreitung der koreanischen Schrift, <i>Hangeul</i>, gefeiert. Die Schrift wurde durch den König <i>Seojong</i> verbreitet und soll auch heute noch den Menschen die Einzigartigkeit dieser Schrift näherbringen. <br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Weihnachten (25. Dezember):</span> Weihnachten ist, auch wie bei uns, ein christlicher Feiertag, welcher die Geburt von Jesus Christus zelebriert. Ähnlich wie bei uns werden auch in Südkorea die Städte anlässlich dieses Feiertages geschmückt. Vor allem <i>junge Paare</i> feiern Weihnachten als <i>romantisches Fest der Liebe</i> oder gehen <i>gemeinsam mit Freunden</i> feiern. <br />
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<div class="inftitel_rechts">Einwohner und Religion</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Im <b>Jahr 2020</b> hatte Südkorea eine Bevölkerungsgröße von ca. <b>51,8 Millionen Einwohnern</b>. Der Großteil dieser Bevölkerung sind außerdem Südkoreaner. Generell haben Südkoreaner eine sehr hohe Lebenserwartung und werden im Vergleich zu anderen Ländern sehr alt. </div>
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<div class="inf1"><div class="inftitel_links">Wetter und Klima</div><div class="inficon_rechts"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">In der gemäßigten Klimazone gelegen unterscheidet man in Südkorea, ebenso wie bei uns, in den vier Jahreszeiten. Der <i>Frühling</i> beginnt hier meist zwischen <i>Ende März und Anfang April</i> und ist mild und recht sonnig. <br />
Im <i>Sommer</i> bringen die heißen Winde von den Philippinen die heiße und feuchte Luft herbei. Typisch für Südkorea ist im Sommer die <i>Monsumzeit</i>, welche auch <i>Jangma (장마)</i> genannt wird. Diese beginnt meist <i>Ende Juni</i> und zieht sich bis in den <i>September</i>. Während dieser Zeit fällt ein Großteil der jährlichen Niederschläge des Landes – Regen wechselt hier mit klaren Tagen. Auf diese Zeit folgt oft der <i>Mittsommer</i>, welcher durch die hohe Luftfeuchtigkeit nur schwer zu ertragen ist. Die Tageshöchsttemperatur übersteigt hier gut und gerne mal 30 °C. <br />
Ein klein bisschen Abkühlung bringt hierbei der <i>Herbst</i>, welcher so langsam <i>Mitte September</i> einsetzt. Die Temperaturen sinken zwar langsam, aber dennoch kann man noch immer mit viel Sonne rechnen und kann noch immer ein paar schöne Stunden am Han River verbringen. <br />
Der <i>Winter</i> in Südkorea ist sehr kalt und trocken, doch Schnee gibt es hier tatsächlich selten.</div>
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<div class="inftitel_rechts">Währung</div><div class="inficon_links"><i class="fa-solid fa-lightbulb fa-2xl" style="color:#a98c77;text-shadow: 1px 1px 0px #e8e8e8;"></i></div><div style="clear"></div><div style="padding:20px;font-size:11px">Die offiziell südkoreanische Währung ist der <b>Won</b>. 100.000 Won – klingt erst einmal viel, oder? Umgerechnet sind das jedoch nur knapp 71,30€ und das klingt dann doch nicht mehr ganz so viel Geld. Wer in Südkorea also das große Geld machen will, sollte sich also doch anstrengen. </div>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Homosexualität]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=22</link>
			<pubDate>Tue, 30 May 2023 15:49:29 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=22</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="thead">Homosexualität</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">An sich ist Homosexualität in Südkorea nicht <i>verboten</i> oder steht per se nicht mehr unter Strafe, jedoch ist dieses Thema noch immer gesellschaftlich nicht gern gesehen und so ist es leider noch immer oft so, dass Kinder oder Jugendliche auf Grund <i>ihrer Zugehörigkeit zur LGBTQ+ Community</i> von ihren Eltern oder Familien <i>verstoßen</i> werden. <i>Gleichgeschlechtlicher Geschlechtsverkehr</i> im <i>Militär</i> ist <i>bis heute unter Strafe gestellt</i>. <br />
<br />
So werden <b>gleichgeschlechtliche Ehen</b> bis heute <i>nicht anerkannt</i> und auch <b>das Adoptieren</b> ist gleichgeschlechtlichen Paaren leider nicht möglich. Menschen, die sich also in Südkorea outen, müssen oft mit Diskriminierung rechnen – so etwa auch im Beruf oder eben in ihrem Umfeld. Mittlerweile gibt es zwar LGBTQ+ Repräsentation durch <i>Boys Love Dramen</i> im TV, dennoch wird dieses Thema von der Gesellschaft Südkoreas nicht gern gesehen und so ist es auch oft Idols untersagt sich der Community zugehörig zu zeigen oder ihren Support auszusprechen – aber Letzteres ist von Label zu Label unterschiedlich und kann durchaus abweichen. <br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="thead">Homosexualität</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">An sich ist Homosexualität in Südkorea nicht <i>verboten</i> oder steht per se nicht mehr unter Strafe, jedoch ist dieses Thema noch immer gesellschaftlich nicht gern gesehen und so ist es leider noch immer oft so, dass Kinder oder Jugendliche auf Grund <i>ihrer Zugehörigkeit zur LGBTQ+ Community</i> von ihren Eltern oder Familien <i>verstoßen</i> werden. <i>Gleichgeschlechtlicher Geschlechtsverkehr</i> im <i>Militär</i> ist <i>bis heute unter Strafe gestellt</i>. <br />
<br />
So werden <b>gleichgeschlechtliche Ehen</b> bis heute <i>nicht anerkannt</i> und auch <b>das Adoptieren</b> ist gleichgeschlechtlichen Paaren leider nicht möglich. Menschen, die sich also in Südkorea outen, müssen oft mit Diskriminierung rechnen – so etwa auch im Beruf oder eben in ihrem Umfeld. Mittlerweile gibt es zwar LGBTQ+ Repräsentation durch <i>Boys Love Dramen</i> im TV, dennoch wird dieses Thema von der Gesellschaft Südkoreas nicht gern gesehen und so ist es auch oft Idols untersagt sich der Community zugehörig zu zeigen oder ihren Support auszusprechen – aber Letzteres ist von Label zu Label unterschiedlich und kann durchaus abweichen. <br />
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Drogen und Prostitution]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=21</link>
			<pubDate>Mon, 29 May 2023 21:56:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=21</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="thead">Drogen</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">Südkorea ist für seine <i>sehr strenge</i> Drogenpolitik bekannt. So sind der <i>Handel</i>, <i>der Besitz</i>, sowie <i>der Konsum</i> <b>strikt untersagt</b>. Dabei spielt es auch absolut keine Rolle, ob die Drogen <i>in Südkorea</i> oder <i>außerhalb</i> konsumiert wurden. Idols, die beim Rauchen von Marihuana erwischt wurden sind, müssen hier nicht nur mit negativen Schlagzeilen rechnen, sondern eben auch mit hohen Strafen. So kann allein schon der <i>Besitz</i> von <i>Cannabis</i> schon zu <b>einem Jahr und 6 Monaten Freiheitsstrafe</b> führen. <br />
<br />
Dadurch, dass immer mehr K-Pop Idols natürlich auch auf Grund des immensen Stresses in Versuchung kommen, werden diese <b>regelmäßig</b> auf all diese Substanzen getestet – zwar meist mit Vorwarnung, aber dennoch schlägt der Test hin und wieder eben an. <br />
Auch anderen Arbeitgebern ist es erlaubt, seine Angestellten, auf Drogen zu testen – nicht selten ist ein solcher Test sogar Teil des Bewerbungsgespräches. <br />
<br />
Man könnte jetzt natürlich meinen, dass durch all diese strengen Regelungen und die <i>sehr hohen Strafen</i> die Drogen in Südkorea komplett ausgestorben wären – jedoch ist dies genau nicht der Fall. Es ist noch immer möglich an Drogen zu kommen. So wächst die Szene im Untergrund immer mehr und so werden die Drogen hier häufig aus China oder Amerika eingeführt und dann in Südkorea an den Mann gebracht. <br />
</div></center><br />
<br />
<center><div class="thead">Prostitution </div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">Offiziell ist <i>Prostitution</i> in Südkorea <b>verboten</b>. Schaut man jedoch nach <i>Busan</i> oder auch nach Seoul so stellt man fest, dass es dort auch eben die überall bekannten <i> Rotlichtmilieus</i> gibt. Dennoch ist es bis heute so, dass Prostitution oder auch schon <i>das Aufnehmen eigener Videos</i>, sowie das <i>Verbreiten dieser</i> verboten ist und mit <i>hohen Strafen</i> geahndet wird. <br />
<br />
Obwohl Prostitution in Korea illegal ist, ergab eine Umfrage im Jahr 2015, dass <b>23,1 % der befragten Männer </b>und <b>2,5 % der befragten Frauen</b> schon einmal Erfahrungen damit gemacht haben. So gibt es ungefähr 500.000 Sexarbeiterinnen, wobei die Dunkelziffer hier deutlich höher sein kann. <br />
Oft findet man diese Sexarbeiter in so genannten <i>Juicy Bars</i> oder in <i>Host oder Hostess Clubs</i>, in welchen einsame Männer oder Frauen auf ein wenig Gesellschaft hoffen. Nicht zu verwechseln sind diese Orte mit <i>Love Hotels</i>, welche vermieten Zimmer sind, welche oft von Pärchen genutzt werden, damit diese auch einmal ein paar ungestörte Stunden miteinander verbringen können, denn in Südkorea ist es oft so, dass die jungen Erwachsenen bis zur Heirat bei ihrer Familie wohnen. <br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="thead">Drogen</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">Südkorea ist für seine <i>sehr strenge</i> Drogenpolitik bekannt. So sind der <i>Handel</i>, <i>der Besitz</i>, sowie <i>der Konsum</i> <b>strikt untersagt</b>. Dabei spielt es auch absolut keine Rolle, ob die Drogen <i>in Südkorea</i> oder <i>außerhalb</i> konsumiert wurden. Idols, die beim Rauchen von Marihuana erwischt wurden sind, müssen hier nicht nur mit negativen Schlagzeilen rechnen, sondern eben auch mit hohen Strafen. So kann allein schon der <i>Besitz</i> von <i>Cannabis</i> schon zu <b>einem Jahr und 6 Monaten Freiheitsstrafe</b> führen. <br />
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Dadurch, dass immer mehr K-Pop Idols natürlich auch auf Grund des immensen Stresses in Versuchung kommen, werden diese <b>regelmäßig</b> auf all diese Substanzen getestet – zwar meist mit Vorwarnung, aber dennoch schlägt der Test hin und wieder eben an. <br />
Auch anderen Arbeitgebern ist es erlaubt, seine Angestellten, auf Drogen zu testen – nicht selten ist ein solcher Test sogar Teil des Bewerbungsgespräches. <br />
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Man könnte jetzt natürlich meinen, dass durch all diese strengen Regelungen und die <i>sehr hohen Strafen</i> die Drogen in Südkorea komplett ausgestorben wären – jedoch ist dies genau nicht der Fall. Es ist noch immer möglich an Drogen zu kommen. So wächst die Szene im Untergrund immer mehr und so werden die Drogen hier häufig aus China oder Amerika eingeführt und dann in Südkorea an den Mann gebracht. <br />
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<center><div class="thead">Prostitution </div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">Offiziell ist <i>Prostitution</i> in Südkorea <b>verboten</b>. Schaut man jedoch nach <i>Busan</i> oder auch nach Seoul so stellt man fest, dass es dort auch eben die überall bekannten <i> Rotlichtmilieus</i> gibt. Dennoch ist es bis heute so, dass Prostitution oder auch schon <i>das Aufnehmen eigener Videos</i>, sowie das <i>Verbreiten dieser</i> verboten ist und mit <i>hohen Strafen</i> geahndet wird. <br />
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Obwohl Prostitution in Korea illegal ist, ergab eine Umfrage im Jahr 2015, dass <b>23,1 % der befragten Männer </b>und <b>2,5 % der befragten Frauen</b> schon einmal Erfahrungen damit gemacht haben. So gibt es ungefähr 500.000 Sexarbeiterinnen, wobei die Dunkelziffer hier deutlich höher sein kann. <br />
Oft findet man diese Sexarbeiter in so genannten <i>Juicy Bars</i> oder in <i>Host oder Hostess Clubs</i>, in welchen einsame Männer oder Frauen auf ein wenig Gesellschaft hoffen. Nicht zu verwechseln sind diese Orte mit <i>Love Hotels</i>, welche vermieten Zimmer sind, welche oft von Pärchen genutzt werden, damit diese auch einmal ein paar ungestörte Stunden miteinander verbringen können, denn in Südkorea ist es oft so, dass die jungen Erwachsenen bis zur Heirat bei ihrer Familie wohnen. <br />
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alkohol und Tabak]]></title>
			<link>https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=20</link>
			<pubDate>Mon, 29 May 2023 21:53:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://seoulnights.heartsawakened.de/member.php?action=profile&uid=9">Teamaccount</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://seoulnights.heartsawakened.de/showthread.php?tid=20</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="thead">Alkohol</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">Der Alkoholkonsum innerhalb Südkoreas ist <i>beachtlich</i> - in keinem anderen Land auf der Welt wird so viel hochprozentiger Alkohol getrunken, wie in diesem fernen Land. Ausgerechnet die hierarchischen Firmenstrukturen begünstigen dieses ausgeprägte Trinkverhalten nur noch mehr. So ist es Gang und gebe nach einem anstrengenden Arbeitstag noch gemeinsam etwas trinken zu gehen oder aber auf die verschiedensten Geschäftsessen eingeladen zu werden, bei welchem natürlich auch viel Alkohol fließt. Viele Koreaner*innen trinken hierbei aus dem sozialen Zwang dazuzugehören. Oft war es sogar so, dass es schlecht für die Karriere war, wenn man nicht mittrank. Für die <i>ältere Generation</i> waren die Arbeit und die Firma sogar oft wichtiger al die Familie. Die <i>jüngere Generation</i> spricht sich jedoch immer mehr gegen dieses veraltete Denken aus und sieht dieses Trinken nach Arbeit als bloße Erweiterung an.<br />
<br />
Leider ist es tatsächlich so, dass viele Koreaner*innen bereits im jungen Alter anfangen zu trinken. So zeigte eine Studie des <i>Korean Alcohol Research</i>, dass schon <i>jeder dritte männliche Student</i> <b>mehr als dreimal pro Woche</b> zur Flasche greift. Teilweise sogar so, dass sie bewusstlos werden. Es war tatsächlich eine Zeit lang sogar üblich, dass jüngere Studenten trinken <i>mussten</i>, wenn ältere Studenten ihnen einschenkten. Kein Wunder also, dass es dabei sogar zu Alkoholvergiftungen kam, an welchen manche Studierende sogar starben. Man muss jedoch dazu sagen, dass es heutzutage nicht mehr so krass ist und sich viel verändert hat. Dennoch ist Alkohol noch immer ein großes Thema. <br />
</div></center><br />
<br />
<center><div class="thead">Tabak</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">
Beschäftigt man sich einmal mit Südkorea so bemerkt man schnell, dass Südkorea ein Land ist, was unglaublich bedacht darauf ist, auch bloß gesund zu sein. So verfallen Menschen hier nicht nur dem Schönheitswahn, sondern sind auch sehr bedacht darauf wirklich alles für ihre Gesundheit zu tun. Ein Blick in die Metropole zeigt auch deutlich, dass das Land an sich gar nicht über eine so ausgeprägte Raucher-Kultur verfügt. Dennoch muss man auch hier sagen, dass <i>Tabak</i> vor allem als Genussmittel bei den Koreaner*innen fungiert. Es sorgt einfach für eine entspannte Atmosphäre und nimmt oft den Stress – so gibt es viele Idols, die eben auch oft genug zu dem Glimmstängel greifen. Das <b>Rauchen von Zigaretten</b> ist jedoch in <i>der Öffentlichkeit</i>, in <i>öffentlichen Gebäuden</i> oder gar im <i>öffentlichen Nahverkehr</i> <b>verboten</b> - wer diese Verbote missachtet, muss oft mit hohen Geldstrafen rechnen. <br />
So ist es vermutlich auch kein Wunder, dass sich der Schwerpunkt der rauchenden Bevölkerung mittlerweile auf <i>E-Zigaretten</i> verlagert hat, da das Nutzen dieser doch als <i>edler</i> und <i>elaborierter</i> angesehen wird, während die normale Zigarette eher als „Droge des armen Mannes“ gilt.<br />
<br />
<b>Rauchverbote in ganz Korea:</b><br />
<br />
Bars<br />
Restaurants<br />
Cafés<br />
Bäckereien<br />
Büroeinrichtungen<br />
Hochhäuser ab 1.000m²<br />
Firmengebäude ab 1.000m²<br />
Große Hotels<br />
Staatsgebäude<br />
Krankenhäuser / Ärzte / Kliniken<br />
Kindergärten / Kindertagesstätten / Schulen / Universitäten / Privatakademien<br />
Theater<br />
Autobahnraststätten<br />
Schwimmbäder / Sportplätze<br />
Tankstellen<br />
Jugendhäuser<br />
Spielplätze<br />
(U-)Bahnhöfe / Busstationen / Flughäfen<br />
Fahrzeuge ab 16 Plätzen / Taxis<br />
Kaufhäuser / Einkaufszentren<br />
<br />
<b>zusätzliche Rauchverbotszonen in Seoul:</b><br />
<br />
Alle Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel sowie der bestehende Radius von 10 Meter<br />
Im Radius von 10 Meter an folgenden U-Bahn-Stationsausgängen: Gwanak, Seocheo, Yeongdeungpo<br />
Sämtliche Stadtparks, einschließlich umliegender Spazierwege, Bäche und Flüsse<br />
Die Straße zwischen Gwanghwamun und der Seoul Station<br />
Cheonggye Plaza und Gwanghwamun Plaza<br />
Die Insadong-Straße (eine sehr bekannte Einkaufsstraße)<br />
Sämtliche Straßenseiten zwischen der Gangnam Station und der Sinnonhyeon Station<br />
Die Straße zwischen der Gangnam Station und den Woosung Apartments<br />
Das Gelände um die Jamsil Station: Lotte World, Lotte World Tower, Songapu Office, Galleria Palace Apartments sowie der Eingang zum Seokchon Lake<br />
Die Namdaemun Straße um Myeongdong<br />
Beide Straßenseiten zwischen der Yeouideo Station und der Yeouinara Station<br />
Yeongdeungpo Station Plaza sowie beide seiten um die National Assembly Road<br />
Beide Straßenseiten um die Daechidong Academy Town herum<br />
Die Festivalstraße in Mokdong um den Happy Department Store herum<br />
Sämtliche umliegende Straßen der Hankuk Universität und der Kyunghee Universität<br />
Seongbuk und Jeongneung Streams<br />
Hanarostraße<br />
Amazonstraße – in der Nähe der Mia Grundschule<br />
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="thead">Alkohol</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">Der Alkoholkonsum innerhalb Südkoreas ist <i>beachtlich</i> - in keinem anderen Land auf der Welt wird so viel hochprozentiger Alkohol getrunken, wie in diesem fernen Land. Ausgerechnet die hierarchischen Firmenstrukturen begünstigen dieses ausgeprägte Trinkverhalten nur noch mehr. So ist es Gang und gebe nach einem anstrengenden Arbeitstag noch gemeinsam etwas trinken zu gehen oder aber auf die verschiedensten Geschäftsessen eingeladen zu werden, bei welchem natürlich auch viel Alkohol fließt. Viele Koreaner*innen trinken hierbei aus dem sozialen Zwang dazuzugehören. Oft war es sogar so, dass es schlecht für die Karriere war, wenn man nicht mittrank. Für die <i>ältere Generation</i> waren die Arbeit und die Firma sogar oft wichtiger al die Familie. Die <i>jüngere Generation</i> spricht sich jedoch immer mehr gegen dieses veraltete Denken aus und sieht dieses Trinken nach Arbeit als bloße Erweiterung an.<br />
<br />
Leider ist es tatsächlich so, dass viele Koreaner*innen bereits im jungen Alter anfangen zu trinken. So zeigte eine Studie des <i>Korean Alcohol Research</i>, dass schon <i>jeder dritte männliche Student</i> <b>mehr als dreimal pro Woche</b> zur Flasche greift. Teilweise sogar so, dass sie bewusstlos werden. Es war tatsächlich eine Zeit lang sogar üblich, dass jüngere Studenten trinken <i>mussten</i>, wenn ältere Studenten ihnen einschenkten. Kein Wunder also, dass es dabei sogar zu Alkoholvergiftungen kam, an welchen manche Studierende sogar starben. Man muss jedoch dazu sagen, dass es heutzutage nicht mehr so krass ist und sich viel verändert hat. Dennoch ist Alkohol noch immer ein großes Thema. <br />
</div></center><br />
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<center><div class="thead">Tabak</div><div style="background-color:#eee;padding:10px 20px;text-align:justify;color:#7c7c7c">
Beschäftigt man sich einmal mit Südkorea so bemerkt man schnell, dass Südkorea ein Land ist, was unglaublich bedacht darauf ist, auch bloß gesund zu sein. So verfallen Menschen hier nicht nur dem Schönheitswahn, sondern sind auch sehr bedacht darauf wirklich alles für ihre Gesundheit zu tun. Ein Blick in die Metropole zeigt auch deutlich, dass das Land an sich gar nicht über eine so ausgeprägte Raucher-Kultur verfügt. Dennoch muss man auch hier sagen, dass <i>Tabak</i> vor allem als Genussmittel bei den Koreaner*innen fungiert. Es sorgt einfach für eine entspannte Atmosphäre und nimmt oft den Stress – so gibt es viele Idols, die eben auch oft genug zu dem Glimmstängel greifen. Das <b>Rauchen von Zigaretten</b> ist jedoch in <i>der Öffentlichkeit</i>, in <i>öffentlichen Gebäuden</i> oder gar im <i>öffentlichen Nahverkehr</i> <b>verboten</b> - wer diese Verbote missachtet, muss oft mit hohen Geldstrafen rechnen. <br />
So ist es vermutlich auch kein Wunder, dass sich der Schwerpunkt der rauchenden Bevölkerung mittlerweile auf <i>E-Zigaretten</i> verlagert hat, da das Nutzen dieser doch als <i>edler</i> und <i>elaborierter</i> angesehen wird, während die normale Zigarette eher als „Droge des armen Mannes“ gilt.<br />
<br />
<b>Rauchverbote in ganz Korea:</b><br />
<br />
Bars<br />
Restaurants<br />
Cafés<br />
Bäckereien<br />
Büroeinrichtungen<br />
Hochhäuser ab 1.000m²<br />
Firmengebäude ab 1.000m²<br />
Große Hotels<br />
Staatsgebäude<br />
Krankenhäuser / Ärzte / Kliniken<br />
Kindergärten / Kindertagesstätten / Schulen / Universitäten / Privatakademien<br />
Theater<br />
Autobahnraststätten<br />
Schwimmbäder / Sportplätze<br />
Tankstellen<br />
Jugendhäuser<br />
Spielplätze<br />
(U-)Bahnhöfe / Busstationen / Flughäfen<br />
Fahrzeuge ab 16 Plätzen / Taxis<br />
Kaufhäuser / Einkaufszentren<br />
<br />
<b>zusätzliche Rauchverbotszonen in Seoul:</b><br />
<br />
Alle Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel sowie der bestehende Radius von 10 Meter<br />
Im Radius von 10 Meter an folgenden U-Bahn-Stationsausgängen: Gwanak, Seocheo, Yeongdeungpo<br />
Sämtliche Stadtparks, einschließlich umliegender Spazierwege, Bäche und Flüsse<br />
Die Straße zwischen Gwanghwamun und der Seoul Station<br />
Cheonggye Plaza und Gwanghwamun Plaza<br />
Die Insadong-Straße (eine sehr bekannte Einkaufsstraße)<br />
Sämtliche Straßenseiten zwischen der Gangnam Station und der Sinnonhyeon Station<br />
Die Straße zwischen der Gangnam Station und den Woosung Apartments<br />
Das Gelände um die Jamsil Station: Lotte World, Lotte World Tower, Songapu Office, Galleria Palace Apartments sowie der Eingang zum Seokchon Lake<br />
Die Namdaemun Straße um Myeongdong<br />
Beide Straßenseiten zwischen der Yeouideo Station und der Yeouinara Station<br />
Yeongdeungpo Station Plaza sowie beide seiten um die National Assembly Road<br />
Beide Straßenseiten um die Daechidong Academy Town herum<br />
Die Festivalstraße in Mokdong um den Happy Department Store herum<br />
Sämtliche umliegende Straßen der Hankuk Universität und der Kyunghee Universität<br />
Seongbuk und Jeongneung Streams<br />
Hanarostraße<br />
Amazonstraße – in der Nähe der Mia Grundschule<br />
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